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18.09.2012

03:23 Uhr

Eurokrise

Westerwelle sieht „Licht am Ende des Tunnels“

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) blickt der Bewältigung der Eurokrise optimistisch entgegen. Er sieht ein "Licht am Ende des Tunnels". Deswegegen müssten weitergehende Reformvorhaben angepackt werden.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP). dpa

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP).

BerlinBundesaußenminister Guido Westerwelle hat mehr europäische Integration als Antwort auf die Euro-Krise gefordert. "Die europäische Schuldenkrise hat zu einer ernsten Vertrauenskrise geführt. Dem stellen wir uns mit pro-europäischer Entschlossenheit entgegen", sagte Westerwelle der "Süddeutschen Zeitung".

Bei der Bewältigung der Krise gebe es mittlerweile "Licht am Ende des Tunnels", weshalb nun weitergehende Reformvorhaben angepackt werden müssten. "Es geht darum, Europa besser zu machen und neues Vertrauen in Europa zu schaffen", forderte der FDP-Politiker.

Westerwelle verwies auf die von ihm gegründete "Zukunftsgruppe" von elf EU-Außenministern, die am Montagabend in Warschau zu ihrer Abschlusssitzung zusammenkam. Der Gruppe gehe es darum, die "EU handlungsfähiger, transparenter und demokratischer zu gestalten", sagte Westerwelle. So könne ein pro-europäisches Klima geschaffen werden. "Nur geeint und zusammen sind wir stark genug, um in der Globalisierung erfolgreich zu bestehen", sagte Westerwelle. Europa müsse zur globalen Gestaltungskraft werden.

Der deutsche Außenminister hatte die "Zukunftsgruppe" Anfang 2012 ins Leben gerufen. Ihr gehören neben ihm die Außenminister Belgiens, Dänemarks, Frankreichs, Italiens, Luxemburgs, der Niederlande, Österreichs, Polens, Portugals und Spaniens an.

Von

rtr

Kommentare (10)

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Account gelöscht!

18.09.2012, 05:31 Uhr

Ich lach' mich tot. Wenn unser Gido das schon sagt, dann wird ja sicher alles gut! Was soll er denn auch anderes von sich geben? "Die Kanzlerin muss das zwar anders sehen, aber ich finde das alles ziemlich Sch***e?"
Mal ganz davon abgesehen, dass er nicht das Licht am Ende des Tunnels sehen kann, denn er IST ja der Tunnel...oder zumindest ein Teil davon. Unnützes Blabla, was unser Herr Außenminister da von sich gibt...

Kommunistennazi

18.09.2012, 06:06 Uhr

Das Licht, was die Schwesterwelle im Tunnel sieht, ist ein entgegenkommender Zug.

Account gelöscht!

18.09.2012, 07:23 Uhr

Klar, noch mehr europäische Superbehörden werden es schon richten.

Och, Schwurbelwelle, produzier doch mal was Sinnvolles und nicht immer nur Worthülsen.

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