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28.01.2014

12:28 Uhr

Europawahl

Lagarde hält sich zur Kandidatur bedeckt

Noch ist nicht klar, ob IWF-Chefin Christine Lagarde als Spitzenkandidatin der europäischen Konservativen in die Europawahl zieht. Sie hätte gute Chancen auf den Posten von Kommissionspräsident Barroso.

Was ist ihr Plan? Christine Lagarde möchte sich noch nicht zu ihren Zukunftsplänen äußern. ap

Was ist ihr Plan? Christine Lagarde möchte sich noch nicht zu ihren Zukunftsplänen äußern.

BrüsselDie Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Christine Lagarde lässt Spekulationen um eine Spitzenkandidatur bei den Europawahlen im Mai unkommentiert. Die 58-Jährige wollte sich am Dienstag in Brüssel nicht zu der Frage äußern, ob sie als Spitzenkandidatin der europäischen Konservativen (EVP) bei der Europawahl bereit steht. Lagarde sagte bei der Vorstellung ihres neuen Buches in Brüssel: „Also ganz ehrlich, das ist nicht unser Fokus, nicht mein Fokus heute.“ Die ehemalige französische Finanzministerin ist seit 2011 Direktorin des IWF in Washington.

Offiziell will die EVP ihren Topkandidaten auf einem Kongress Anfang März in Dublin küren. Sollte die Französin diese Aufgabe erhalten, hätte sie gute Chancen, auch Präsidentin der EU-Kommission und damit Nachfolgerin von José Manuel Barroso zu werden. Interesse an dem Posten des Kommissionspräsidenten haben von Seiten der EVP bereits Luxemburgs Ex-Premier Jean-Claude Juncker und EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier bekundet.

Laut Medienberichten ist Lagarde die Favoritin von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Schäuble, der bei der Buchpräsentation ebenfalls anwesend war, mahnte die Öffentlichkeit zur Zurückhaltung: „Verschwenden Sie Ihre Zeit nicht mit Spekulationen über Personalfragen. Das Leben ist zu kurz dafür.“

Von

dpa

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