Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.05.2014

07:36 Uhr

Europawahl

Niederländer und Briten machen den Anfang

Die Deutschen stimmen erst am Sonntag über das Europäische Parlament ab, die Niederlande und Großbritannien öffnen bereits heute die Wahllokale. Insgesamt sind 400 Millionen Menschen zur Stimmabgabe aufgerufen.

EU-Wahl: Erste Prognosen

Nationalistische Gallionsfigur Wilders hat Schlagseite

EU-Wahl: Erste Prognosen: Nationalistische Gallionsfigur Wilders hat Schlagseite

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

London/Den HaagEuropa hat die Wahl: Die Niederlande und Großbritannien stimmen am Donnerstag als erste der 28 EU-Länder ab. Insgesamt sind bis zum Sonntag in der EU rund 400 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, über die Zusammensetzung des künftigen Europaparlaments zu entscheiden.

In den Niederlanden öffnen die Wahllokale am Donnerstag landesweit um 7.30 Uhr, eine halbe Stunde (8.00 Uhr MESZ) später haben auch die Briten die Wahl. Nur in Maastricht ging es schon um Mitternacht los. Kurz nach Mitternacht gab der Bürgermeister der südniederländischen Provinzhauptstadt, Onno Hoes, bei einem Wahlfest in einem Popmusik-Zentrum seine Stimme ab. Das Gros der Unionsbürger wird erst am Sonntag abstimmen.

Im traditionell europakritischen Großbritannien bestimmen die Wähler 73 der insgesamt 751 Europaabgeordneten. Demoskopen erwarten dabei ein starkes Abschneiden der rechtsgerichteten Partei UKIP mit ihrem Vorsitzenden Nigel Farage. Die Rechtspopulisten, die vor allem mit dem Austritt aus der EU und dem Thema Zuwanderung Stimmung machen, könnten Umfragen zufolge mit bis zu 30 Prozent stärkste politische Kraft auf der Insel werden.

In den Niederlanden, wo rund 12,5 Millionen Wahlberechtigte über die 26 holländischen Europaparlamentarier entscheiden, dominierten euroskeptische Parteien den Wahlkampf. Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Gegner und Freunde Europas voraus. Sowohl die linksliberale D66 mit einem ausdrücklich pro-europäischen Kurs als auch die Partei für die Freiheit (PVV) des Rechtspopulisten Geert Wilders könnten mit je 5 Mandaten stärkste Kraft werden.

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

22.05.2014, 11:40 Uhr

Eigentumsschutz von BGH aufgehoben
Aus: „Gebt uns unsere D-Mark zurück!“ Prof. Dr. Schachtschneider
Seite 32 „Besonders betrüblich ist, dass das Gericht (BGH) das Grundrecht auf Stabilität aus der Eigentumsgewährleistung des Art. 14 Abs. 1 GG wiederum – wie schon im
Euro-Prozess 1998 – nicht anerkannt hat. Das nimmt den Bürgern, den reichen wie den armen, entgegen dem Fundamentalprinzip des Eigentums des Eigentumsschutz, so den an dem Wert der Renten, der Pensionen, der Transferleistungen, aber auch an den Vermögen, an Sparguthaben usw. Das Gericht geht so weit, den Deutschen Belastungen zuzumuten, wie sie jetzt die Griechen (nur zugunsten der Finanzwirtschaft) erleiden müssen, jede Art von Kürzungen der Einkommen und Staatsleistungen sowie Steuererhöhungen, solange die Gewährleistungen Deutschlands noch refinanzierbar sind …
S 34 weiter: „ Die Bürger werden weiter als Untertanen behandelt, die sich jede noch so verheerende Politik der politischen Klasse, zu der auch die Richter dieses Gerichts gehören, gefallen lassen müssen.
Lesen Sie mehr bei www.alternativefuer.de und wählen Sie AfD

Account gelöscht!

22.05.2014, 11:59 Uhr

Noch haben die Bürger die Möglichkeit, alternativen Parteien die Chance zu geben. Alle Blockpareteien haben kläglich versagt, Recht gebrochen und die Bürger mit Füßen getreten. Mehr Deutschland, mehr Bürgermitbestimmung, geordnete Einwanderung, keine Schuldenvergemeinschaftung, Verkleinerung der Bürokratie und Rücknahmen der Bevormundungen: AfD!!!

Account gelöscht!

22.05.2014, 15:32 Uhr

Hoffentlich gewinnen die "rechte Kräfte", oder "Rechtspopulisten" genannten Parteien.

Mit den Altparteien gibt es doch nur mehr Euro-Banken-Rettung auf Steuerzahlerkosten und alternativlose Migration in den Wohlfühlkuschelsozialstaat mit hinterhergetragener deutscher Staatsangehörigkeit. Den auch wer nochmal finanzieren, sprich dafür jeden Werktag arbeiten, soll?

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×