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16.05.2014

13:25 Uhr

Europawahl-Serie, Teil 5

„Europa ist dazu verdammt, vereint zu sein“

VonGermán Jiménez Montes

Was empfinden junge Menschen, wenn sie an Europa denken? Was wollen sie ändern, wann geht ihnen die EU auf die Nerven? Handelsblatt Online will's genau wissen. Heute antwortet Germán Jiménez Montes (23) aus Spanien.

Germán Jiménez Montes ist 23 Jahre alt und kommt aus Spanien.

Germán Jiménez Montes ist 23 Jahre alt und kommt aus Spanien.

Was empfinden junge Menschen, wenn sie an Europa denken? Was wollen sie ändern, wann geht ihnen die EU auf die Nerven und warum gehen sie trotzdem zur Europawahl? Das wollte Handelsblatt Online wissen. In einer Serie beantworten uns Mitglieder des FutureLab Europe, einem Programm, das besonders engagierten jungen Europäern eine Stimme in der Debatte über Europas Zukunft gibt, diese Fragen. Heute antwortet Germán Jiménez Montes (23) aus Spanien.

Europa ist für mich ...

... eine historische Realität. Denn das Überleben der verschiedenen europäischen Regionen war nie autark möglich. Im Gegenteil: Jedes Land hat eine parallele Entwicklung in der Abhängigkeit seines Verhältnisses zu anderen Teilen des Kontinents durchgemacht. Zugleich ist das heutige Europa das Ergebnis eines modernen Mythos – basierend auf den Idealen Frieden und Wohlstand.

Ein Mythos, an den ich glaube und den ich heute, als Reaktion auf die gegenwärtige dramatische Lage stärker als je zuvor verteidige. Europa ist verdammt dazu, vereint zu sein, aber eine nachhaltige und stabile Zukunft wird nur mit Hilfe von Zusammenarbeit gelingen.

Ich glaube, dass Europa ein langfristiges Projekt ist, dessen Ziel es ist, diesen Mythos von Frieden und Wohlstand in die historische Realität des Kontinents einzubinden, die Integration verschiedener Länder so ausgewogen wie möglich zu vollziehen, um Gerechtigkeit und soziale Gleichheit für die Bürger sicherzustellen.

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