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11.04.2014

11:07 Uhr

Europawahlkampf

Arbeitgeberchef kritisiert AfD und CSU

Ingo Kramer kritisiert die euroskeptischen Töne der AfD und der CSU. Für den Arbeitgeberpräsidenten ist klar, dass die Zusammenarbeit in der EU ein wesentlicher Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg ist.

Arbeitgeber-Chef Ingo Kramer hebt den Finger gegen die CSU und die AfD. Ihm behagen die euroskeptischen Töne beider Parteien nicht. Reuters

Arbeitgeber-Chef Ingo Kramer hebt den Finger gegen die CSU und die AfD. Ihm behagen die euroskeptischen Töne beider Parteien nicht.

BerlinArbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat die europaskeptischen Töne der Partei Alternative für Deutschland (AfD) und der CSU kritisiert. „So etwas schürt eine latent vorhandene Sorge, dass die EU uns mit ihren Aktivitäten in unserer Entwicklung hemmt“, sagte Kramer der Zeitung „Die Welt“ (Freitag). „Manche Politiker schieben beiseite, dass die Zusammenarbeit in der EU und die Existenz des Euro ganz wesentliche Faktoren für unseren wirtschaftlichen Erfolg sind.“

Mit Blick auf die Positionen von CSU-Chef Horst Seehofer zur Energiewende kritisierte der BDA-Präsident: „Er befördert die Interessen seines bayerischen Landes. Das ist eine sehr regionalpolitische Grundhaltung, die uns als Nation nicht richtig weiterbringt.“ Er habe aber „die Hoffnung, dass nach der Europawahl wieder Ruhe einkehrt und alle das Notwendige tun“, sagte Kramer.

Von

dpa

Kommentare (8)

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11.04.2014, 11:32 Uhr

Für den Arbeitgeberpräsidenten ist klar, dass die Zusammenarbeit in der EU ein wesentlicher Faktor für (seinen) den wirtschaftlichen Erfolg ist. Klar die deutschen Steuerzahler finanzieren doch über TargetII seine Exporte.

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11.04.2014, 11:42 Uhr

Die sehr kritischen Stimmen zur EU sind mehr als berechtigt; würde in Brüssel nicht selbstherrlich über die Köpfe der Bürger hinweg Politik gemacht, sondern wirklich zukunftsweisende Entscheidungen getroffen, die Allen zu Gute kommen, wäre die Akzeptanz beim Büger auch gegeben.

Last but not least sei die desaströse EURO-Geldpolitik hervorzuheben; jedem Besitzer einer Kapitallebensversicherung kommen die Tränen, wenn er die stetig sinkenden Ablaufleistungen zur Kenntnis nehmen muß.

Am 25. Mai werden die Eurokritiker, nicht die "Eurohasser", wie sie oft von den etablieten Parteien aus reinem Machterhaltungswillen verunglimpft werden (Junker: "Wenn es ernst wird, muß man lügen"), einen haushohen Wahlsieg einfahren; und das ist gut so.

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11.04.2014, 11:51 Uhr

Herrn Kramer scheint nicht bewußt zu sein, daß die Wirtschaftsleistung seiner Arbeitgeber zu Lasten der deutschen Steuerzahler erstellt wurde. Da hätte man auch diese Leistungserbringer täglich Sand schaufeln lassen können. Das käme letztendlich aufs gleiche heraus und die Beschäftigungstherapie wäre stark fitnessfördernd.

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