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30.07.2015

02:56 Uhr

Ex-Gouverneur von Virginia

Jim Gilmore will auch US-Präsident werden

Jim Gilmore, der ehemalige Gouverneur von Virginia, hat sich ebenfalls offiziell auf das Amt des US-Präsidenten beworben. Der 65. Jährige ist damit schon der 17. Kandidat, der es bei den Republikanern versucht.

Das Weiße Haus in Washington: Wer wird bei der nächsten Wahl Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika? Allein bei den Republikanern sind bereits 17. Kandidaten ins Rennen gestiegen. ap

Das Weiße Haus

Das Weiße Haus in Washington: Wer wird bei der nächsten Wahl Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika? Allein bei den Republikanern sind bereits 17. Kandidaten ins Rennen gestiegen.

WashingtonDie Liste der republikanischen Präsidentschaftsbewerber in den USA wächst weiter: Als 17. Bewerber meldete der ehemalige Gouverneur von Virginia, Jim Gilmore, am Mittwoch offiziell seine Ambitionen auf das Präsidentenamt an. Der 65-Jährige reichte seine Bewerbung bei der Wahlkommission FEC ein, sie war online abrufbar.

Gilmore hatte Anfang Juli der Zeitung „Richmond Times-Dispatch“ gesagt, er werde seine Bewerbung in der ersten Augustwoche bekanntgeben. Dabei verwies er auf seine Erfahrung im Bereich der nationalen Sicherheit.

Gilmore war von 1998 bis 2002 Gouverneur von Virginia. Damit führte er dort die Regierungsgeschäfte, als bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auch ein Flugzeug in das in Virginia gelegene Pentagon stürzte. Später leitete er eine nach ihm benannte Kommission, die den damaligen US-Präsidenten George W. Bush in Fragen der inneren Sicherheit und der Terrorismus-Bekämpfung beriet. Außerhalb von Virginia ist Gilmore aber kaum bekannt.

US-Präsidentschaftswahlen: Donald Trump ist plötzlich die Nummer eins

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Unter den und Republikanern liegt der umstrittene US-Milliardär Donald Trump im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur in den USA vorn. Bush-Spross Jeb liegt in einer Umfrage nur noch auf dem dritten Platz.

Bei den Republikanern zeichnet sich eine harte Auseinandersetzung um die Präsidentschaftsnominierung ab. Jeb Bush, der Mitte Juni offiziell in das Rennen eingestiegen war, galt bislang als aussichtsreichster Bewerber. Für Wirbel sorgt derzeit jedoch vor allem der Immobilienmagnat Donald Trump, der in jüngsten Umfragen an die Spitze schoss. Der Milliardär hatte unter anderem mit Aussagen über mexikanische Einwanderer für Empörung gesorgt, die er pauschal als „Vergewaltiger“ bezeichnete.

Viele andere republikanische Bewerber haben nur ein Prozent oder weniger der Wähler hinter sich. Bei den Demokraten gilt die frühere Außenministerin Hillary Clinton als klare Favoritin für die Präsidentschaftskandidatur.

Von

afp

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