Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.12.2012

00:55 Uhr

Ex-Regierungschef

Berlusconi befürwortet Italiens Euro-Austritt

Italiens Ex-Regierungschef und Medien-Tycoon Silvio Berlusconi will, dass Italien die Euro-Zone verlässt, sollte die Europäische Zentralbank nicht die Zinsen senken. Der Wettbewerb würde das Land dazu zwingen.

Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi will, dass Italien die Euro-Zone verlässt. dapd

Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi will, dass Italien die Euro-Zone verlässt.

RomDer frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi bringt erneut ein Ausscheiden seines Landes aus der Euro-Zone ins Spiel. Italien könnte zur Aufgabe der Gemeinschaftswährung gezwungen sein, sollte die Europäische Zentralbank nicht größere Vollmachten erhalten, um die staatlichen Refinanzierungskosten zu senken, sagte der 76-Jährige am Dienstag.

"Sollte Deutschland keine wirkliche Zentralbank akzeptieren und die Zinsen nicht sinken, dann sind wir aus Wettbewerbsgründen zur Abkehr vom Euro und Rückkehr zu unserer Währung gezwungen", sagte Berlusconi laut Nachrichtenagenturen Ansa und Agi.

Berlusconi hatte bereits wiederholt für Italien einen Ausstieg aus der Euro-Zone vorgeschlagen, sich später aber auch wieder anders geäußert. Der Ex-Regierungschef will bei den für Februar erwarteten Parlamentswahlen erneut antreten, nachdem seine Partei dem Reformer und jetzigen Ministerpräsidenten Mario Monti die Unterstützung entzogen hat. Der Comeback-Plan des Medien-Tycoon verunsichert die Finanzmärkte, die eine Abkehr vom Sparkurs fürchten. In Umfragen liegt die Partei von Berlusconi aber deutlich hinter dem Mitte-Links-Bündnis.

Von

rtr

Kommentare (30)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

19.12.2012, 03:26 Uhr

Berlustconi wuerde mir einen grossen Gefallen tun. Er zeigt aber auch ganz klar, dass die EZB mit dem Herrn Draghi eine gefuegige Gelddruckmaschine sein soll. Aber ist sie ja ohnehin schon, auch zum Gefallen unserer eigenen Politiker, wobei die es bloss nicht so offen sagen.

nanoflo

19.12.2012, 06:55 Uhr

Ich bin dafür jeder sollte soviel Geld wie er will umsonst bekommen!
Ohne Garantien und Sicherheiten.
Oder noch besser wir schaffen das Geld gleich ab, habe gehört manche hätten schon keines mehr.lol

Euroklopapier

19.12.2012, 07:56 Uhr

Die Gelddruckorgie wird immer heftiger!!! 2012 biegen diese Verbrecher mit heftigsten Kursmanipulationen irgendwie hin. Aber 2013 wird es heftigste Verwerfungen geben. Hoffentlich ist man richtig investiert!!!!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×