Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.01.2017

12:28 Uhr

Ex-Uno-Generalsekretär

Bans Verwandte im Visier der Staatsanwaltschaft

Der Name Ban Ki Moon fällt derzeit oft in Verbindung mit Bestechung und Korruption. Grund dafür sind die Machenschaften naher Verwandter des Uno-Generalsekretärs. Nun hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen.

Dem Bruder des ehemaligen Uno-Generalsekretärs und dessen Sohn wird laut BBC Bestechung vorgeworfen. AP

Ban Ki Moon

Dem Bruder des ehemaligen Uno-Generalsekretärs und dessen Sohn wird laut BBC Bestechung vorgeworfen.

New YorkZwei engen Verwandten des ehemaligen Uno-Generalsekretärs Ban Ki Moon wird einem Bericht zufolge Bestechung vorgeworfen. In einer am Dienstag in einem Gericht von Manhattan veröffentlichten 39-seitigen Anklageschrift nimmt die Staatsanwaltschaft den jüngeren Bruder Bans und dessen Sohn ins Visier, wie der Sender BBC berichtete. Sie hätten einem Staatschef eines ungenannten Landes aus dem Nahen Osten mehrere Millionen Dollar an Bestechungsgeld bezahlt.

Polit-Affäre in Südkorea: Neue Splitterpartei wirbt um Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon

Polit-Affäre in Südkorea

Neue Splitterpartei wirbt um Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon

29 Abgeordnete haben der in Südkorea regierenden „Saenuri“-Partei den Rücken gekehrt. Sie wollen sich politisch von der suspendierten Präsidentin Park distanzieren – und haben schon einen neuen Hoffnungsträger.

Mithilfe der Prominenz ihrer südkoreanischen Familie hätten sie versucht, das Staatsoberhaupt zu überreden, einen Kauf eines Komplexes durch den Staatsfonds seines Landes zu veranlassen, hieß es weiter. Anfang 2013 habe eine südkoreanische Baufirma, in der Bans Bruder eine Führungskraft gewesen sei, versucht, angesichts wachsender Schulden diesen Gebäudekomplex in Vietnam zu verkaufen. Die beiden Verdächtigen hätten damit bei einem Verkauf Millionen Dollar erzielen können. Ihnen werde Korruption, Geldwäsche und Verschwörung vorgeworfen.

Ban Ki Moon war von 2007 bis 2016 Uno-Generalsekretär. Sein Nachfolger ist seit dem 1. Januar der Portugiese António Guterres.

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

11.01.2017, 16:29 Uhr

Herr Mark Hoffmann11.01.2017, 15:09 Uhr
Es langt schon, wenn wir mit der Grün-Sozialistischen Merkel wieder in einen grün-linken"Nazi-Deutschland" wieder angekommen sind.

Herr Peter Spiegel11.01.2017, 16:13 Uhr
Obama hat in Nazi-Deutschland Asyl beantragt. Kim Jong-un hat es genehmigt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×