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21.02.2012

15:34 Uhr

Expertenbericht

EU kann mit Bürokratieabbau Milliarden sparen

Die EU könnte durch Bürokratieabbau etwa 40 Milliarden Euro einsparen. Das geht aus dem Bericht einer Expertengruppe unter dem Vorsitz des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) hervor.

Die EU könnte 40 Milliarden Euro an Bürokratiekosten einsparen. dpa

Die EU könnte 40 Milliarden Euro an Bürokratiekosten einsparen.

Brüssel/BerlinEine Expertengruppe unter dem Vorsitz des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) hat in Brüssel Vorschläge zum Bürokratieabbau in einem Volumen von 40 Milliarden Euro vorgelegt. Der Bericht wurde am Dienstag an EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso übergeben und bestätigt Befürchtungen, bei der EU handele es sich um ein Bürokratiemonster: Die 40 Milliarden könnten allein durch eine effizientere Umsetzung bestehenden EU-Rechts umgesetzt werden, heißt es in dem 75-seitigen Schreiben.

Barroso lobte in Brüssel, der Bericht enthalte „beeindruckende Beispiele für eine intelligente Umsetzung von EU-Recht, so dass es seine positive Wirkung voll entfalten kann, ohne durch überflüssige Verwaltungslasten auf nationaler Ebene beeinträchtigt zu werden“.

Wie Barroso appellierte auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) in Berlin, die Mitgliedsstaaten sollten diese Empfehlungen nun prüfen und anwenden. Der Koordinator für Bürokratieabbau der Bundesregierung, Staatsminister Eckart von Klaeden (CDU) erklärte, die im Bericht erwähnten Beispiele zeigten, „dass Deutschland bei der bürokratiearmen Umsetzung von EU-Recht einer der Vorreiter in Europa ist“.

Von

dapd

Kommentare (3)

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Revisor

21.02.2012, 16:00 Uhr

EU kann mit Bürokratieabbau Milliarden sparen -

Naja, da wird die Stammtischweisheit wiedermal belegt. Deswegen beschäftigen sich die EU-Bürokraten auch so gerne mit Griechenland, nur da ist es noch schlimmer mit der Geldverschwendung durch Bürokratie....

debrasseur

21.02.2012, 17:14 Uhr

Schön und gut Herr Barroso, damit anfangen könnten sie schon, wenn es ihre Vorderen in den Mitgliedsstaaten zulassen würden. Unter Licht betrachtet, wer versorgt dann die vielen "entsorgten" Fälle bei den Mitgliedsstaaten?

NGH

21.02.2012, 18:05 Uhr

Ist Stoiber noch nicht im Ruhestand . Bisher hat er noch
nichts geliefert .Stoibi ist auch in diesem Amt eine Null.

Hauptsache die große Kohle machen u. keine Leistung
erbringen .

Der ganze Verein EU gehört ist doch ein Abzockerladen u.
gehört auf den Müllhaufen der Geschichte

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