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05.01.2005

13:37 Uhr

Explosion tötet mindestens 13 Menschen

Selbstmordattentat in irakischer Polizeischule

Ein Selbstmordattentäter hat eine Polizeischule rund 100 Kilometer südlich von Bagdad mit einer Autobombe teilweise zerstört. Nach Polizeiangaben kamen bei der Explosion in der Ortschaft Hilla mindestens 13 Menschen ums Leben, etwa 25 wurden verletzt.

HB HILLA. Der Täter sei zunächst auf das Gelände der Polizeischule gefahren. Polizisten hätten ihn dort beschossen, bevor er die Bombe gezündet habe, sagte ein Polizeisprecher. Vier Autos und drei Gebäude seien durch die Explosion beschädigt worden.

In Bagdad tötete zuvor ein Anschlag auf eine US-Militärpatrouille zwei irakische Zivilisten. Mit einer Eskalation der Gewalt wollen die Rebellen offenbar die für den 30. Januar geplanten Wahlen verhindern. Am Dienstag fiel der Gouverneur von Bagdad einem Attentat zum Opfer.

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