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17.01.2005

13:30 Uhr

Extremisten im sunnitischen Dreieck besonders aktiv

Mehrere Anschläge auf Sicherheitskräfte im Irak

Bei mehreren Anschlägen auf Beamte und Sicherheitskräfte im Irak haben Aufständische mindestens 15 Menschen getötet.

HB BAGDAD. Vor einer Polizeiwache der nordirakischen Stadt Bedschi sprengte sich am Montag ein Selbstmordattentäter mit seinem Wagen in die Luft und riss mindestens sieben Polizisten mit in den Tod. 28 weitere Beamte wurden verletzt, wie die Polizei in der Provinzhauptstadt Tikrit mitteilte.

In Buhris bei Bakuba töteten mit Panzerfäusten und Kalaschnikows bewaffnete Aufständische in der Nacht zum Montag sieben irakische Soldaten. Drei der Opfer wurden erschossen, eines enthauptet und drei verbrannten in ihrem Wagen, als ihr Fahrzeug überfallen wurde, wie aus Polizeikreisen in Bakuba verlautete. Vier Soldaten erlitten Verletzungen. Nach US-Militärangaben kam bei dem Anschlag außerdem noch ein irakischer Zivilist ums Leben.

Bei einem Überfall in der Nähe von Suweira, 80 Kilometer südlich von Bagdad, wurden in der Nacht zum Montag drei Mitarbeiter des irakischen Finanzministeriums getötet. Unbekannte Bewaffnete hätten ihr Fahrzeug gestoppt, sie ausgeraubt und anschließend erschossen, erklärte ein Sprecher des Innenministeriums in Bagdad.

Im nordirakischen Mossul starben am Sonntag drei Aufständische, die in zwei separaten Fällen versuchten, US-Patrouillen anzugreifen. Die US-Einheiten hätten die Attacken ohne eigene Verluste zurückschlagen, berichtete das US-Militärkommando am Montag.

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