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29.05.2017

08:35 Uhr

Extremisten in Marawie

Philippinische Armee schlägt Rebellen zurück

Die islamistischen Rebellen belagern Marawi und schützen dort den meistgesuchten Extremisten der Philippinen, Isnilon Hapilon. Nun hat die Armee nach eigenen Angaben die meisten Gebiete zurückerobert.

Neben Soldaten setzte das Militär Helikopter und schwer gerüstete Fahrzeuge ein, um gegen die Extremisten vorzugehen. AP

Philippinen

Neben Soldaten setzte das Militär Helikopter und schwer gerüstete Fahrzeuge ein, um gegen die Extremisten vorzugehen.

MarawiDie philippinischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben die meisten Gebiete der von Extremisten besetzten, im Süden gelegenen Stadt Marawi unter ihre Kontrolle gebracht. Lediglich kleinere Teile würden noch von den Milizen gehalten, teilte Präsidentensprecher Ernesto Abella am Montag mit. Die Krise in der Stadt, die rund 200.000 Menschen beheimatet, ist gewachsen, da die islamistischen Rebellen unerwartet Stärke bewiesen haben. Die Zahl der Toten liegt nahezu bei 100.

Neben Soldaten setzte das Militär Helikopter und schwer gerüstete Fahrzeuge ein, um gegen die Extremisten vorzugehen. Am Sonntag teilten die Einsatzkräfte mit, mindestens acht Zivilisten in den Straßen gefunden zu haben, die vermutlich von den islamistischen Kämpfern enthauptet worden sind.

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Die islamistischen Rebellen belagern Marawi und schützen dort den meistgesuchten Extremisten der Philippinen, Isnilon Hapilon.

Von

ap

Kommentare (1)

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Herr Peter Rufer

30.05.2017, 13:40 Uhr

In der philippinischen Community geistert momentan die Meldung herum, dass in der Schule christliches Lehrpersonal enthauptet wurde und die Köpfe ausgestellt wurden. Hier muss man hoffen, dass es sich nur um eine "Fake News" handelt. Dass es in den Philippinen aber krachen wird, war vorhersehbar. Es zeigt aber, dass Abu Sayyaf unter Bedrängnis ist, deshalb wagen sie sich aus der Deckung.
Auf der ganzen Welt hört man nur von Terror und Krieg von Muslimen. Südostasien ist voll von liberalen, offenen und friedlichen Menschen. Es bleibt zu hoffen, dieser "Islam" breitet sich dort nicht noch mehr aus.
R.Duterte muss jetzt volle Unterstützung erhalten; aus der gesamten Welt.

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