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13.10.2012

12:50 Uhr

EZB-Chef

Draghi hält Bankenaufsicht erst ab 2014 für einsatzfähig

Die Bankenaufsicht soll bereits 2013 gesetzlich verankert sein. Doch das operationelle Geschäft werde erst 2014 funktionieren, meint der EZB-Präsident.

EZB-Mario Draghi hält eine Bankenaufsicht erst ab 2014 für richtig einsatzfähig. dapd

EZB-Mario Draghi hält eine Bankenaufsicht erst ab 2014 für richtig einsatzfähig.

TokioDie von der EU geplante Bankenaufsicht in Europa wäre laut dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, wahrscheinlich erst ab 2014 richtig einsatzfähig. Auch wenn sie zum 1. Januar 2013 gesetzlich verankert sei, bedeute das nicht, dass sie dann auch schon tatsächlich aus operationeller Sicht ihre Aufgabe wahrnehmen könne, sagte Draghi am Samstag bei einer Pressekonferenz am Rande der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Tokio.

„Es ist sehr wichtig, dass wir den institutionellen Schritt bis zum 1. Januar gemacht haben, damit wir uns darauf vorbereiten können, die Aufsicht zu führen, aber das könnte durchaus ein weiteres Jahr dauern“, sagte der EZB-Chef. „Wir müssen das rasch machen, aber man muss es gut machen.“ Wann der Betrieb tatsächlich aufgenommen werde, sei aber nicht wichtig, solange die Eurostaaten an ihren Zusagen festhielten.

Die geplante Bankenaufsicht ist Voraussetzung dafür, dass marode Banken direkt Nothilfe aus dem Euro-Rettungsfonds ESM erhalten dürfen. Anwärter dafür sind vor allem spanische Banken.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

13.10.2012, 13:32 Uhr

„Es ist sehr wichtig, dass wir den institutionellen Schritt bis zum 1. Januar gemacht haben, damit wir uns darauf vorbereiten können, die Aufsicht zu führen, aber das könnte durchaus ein weiteres Jahr dauern“, sagte der EZB-Chef. „Wir müssen das rasch machen, aber man muss es gut machen.“

Ja ja, schnell machen. Hauptsache man hat ganz schnell eine neue Behörde aus dem Boden gestampft in der man noch Freunde und Verwandte oder ehemalige GS Mitarbeiter einstellen kann, natürlich alle mit fürstlichen Gehältern.

WirWarenMalDasVolk

13.10.2012, 15:01 Uhr

Noch mehr Versklavung! Da fällt mir nur noch Charlie Chaplin ein:
Ihr als Volk habt es in der Hand, dieses Leben einmalig kostbar zu machen, es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu bedringen. Daher im Namen der Demokratie: laßt uns diese Macht nutzen, laßt uns zusammenstehen! Laßt uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt, die Jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt. Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen. Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie Euch versprachen, diese Verbrecher!
siehe: http://www.youtube.com/watch?v=CMezadIUnK8

Hellwein

13.10.2012, 22:42 Uhr

Dieser Goldmann-Sachs Europalobbyist Draghi an der Spitze aller Bankster und Krisengewinnler ist eine einzige Zumutung. Wenn der elende deregulierte Finanzkapitalismus nicht durch das europäische Volk gebrochen wird, werden zwangsläufig die Unruhen und Revolten des demokratischen Bürger im alten Kontinent ausbrechen für die es aktuell noch das scheinheilige Zückerchen des Friedensnobelpreis gibt. Eine widerliche Farce !

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