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20.12.2011

08:04 Uhr

F-35 von Lockheed-Martin

Japan legt sich US-Tarnkappenbomber zu

Kein Eurofighter für die japanische Armee: Mit dem Kampfjet F-35 von Lockheed Martin hat sich der Favorit aus den USA durchgesetzt. 42 neue Flugzeuge sollen die alternde Flotte ersetzen.

Ein F-35-Kampfjet der US Navy. dapd

Ein F-35-Kampfjet der US Navy.

TokioJapans Luftwaffe legt sich neue US-Tarnkappenbomber zu. Die Regierung beschloss am Dienstag, 42 der neuen Kampfjets vom Typ F-35 anzuschaffen. Damit entschied sich Japan gegen den Eurofighter.

Die Kosten für die ersten vier Jets seien für das kommende Haushaltsjahr 2012 bereits eingeplant, teilte der stellvertretende Regierungssprecher Noriyuki Shikita mit. Lockheed Martin gab den Durchschnittspreis pro Jet mit 65 Millionen Dollar (rund 50 Millionen Euro) an.

Die neuen Kampfflugzeuge sollen Japans alternde Flotte von F-4-Flugzeugen ersetzen. Sie seien bestens für das sich ändernde Sicherheitsumfeld geeignet, hieß es. Für Japan standen drei Modelle zur Auswahl, neben dem F-35 und dem Eurofighter das US-Modell F/A-18.

Von

dpa

Kommentare (2)

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KFR

20.12.2011, 09:46 Uhr

die F35 hat diverse ungeloesste technische Probleme, offenbar sogar mit dem Fanghaken für Trägerlandungen ( upi )

mg71

20.12.2011, 10:43 Uhr

Nicht nur das, es zeigen sich auch nach einiger Zeit Risse in der Hülle. Dennoch ist die F35 technologisch und vom Konzept her dem Eurofighter weit überlegen. Der Eurofighter ist ein Relikt der 80er Jahre. Die Maschine hätte ja um 1990 herum an die Streitkräfte ausgeliefert werden sollen.

Im Grunde unvorstellbar das die Bundeswehr diesen überteuerten Dinosaurier nach 2000 noch angeschafft hat. War wohl, wie vieles in letzter Zeit, eine rein politische Entscheidung.

Keine Luftwaffe dieser Welt wird 2011 oder danach noch den Eurofighter kaufen. Bis natürlich auf die Herstellerstaaten.

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