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04.07.2012

14:12 Uhr

FDP-Politiker

Italien soll Immobilien und Gold verkaufen

ExklusivGinge es nach dem FDP-Finanzexperten Schäffler, müsste Italien Staatseigentum verkaufen, um Hilfen aus dem ESM zu erhalten. Das Land besitzt noch wertvolle Immobilien und Unternehmensbeteiligungen.

Italiens Regierungschef Mario Monti während einer Rede im Parlament in Rom. dpa

Italiens Regierungschef Mario Monti während einer Rede im Parlament in Rom.

BerlinFDP-Finanzexperte Frank Schäffler hat Italien aufgefordert,  zur Bewältigung der Schuldenkrise Staatseigentum zu verkaufen: „Italien besitzt wertvollen Grundbesitz, Immobilien und Unternehmensbeteiligungen“, sagte Schäffler dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe).

Italien sollte nur Gelder  aus dem dauerhaften Rettungsschirm  ESM erhalten, wenn es den Verkauf  mit Nachdruck vorantreibe.   Durch die Veräußerung seiner milliardenschweren Goldreserven könnte Italien ebenfalls die Schulden herunterfahren, sagte Schäffler.    

Der Immobilienbesitz wird vom italienischen Wirtschaftsministerium auf bis zu 370 Milliarden Euro geschätzt. Die Beteiligungen an Unternehmen belaufen sich laut Istituto Bruno Leoni insgesamt auf 100 Milliarden Euro.

Von

sig

Kommentare (14)

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Henker999

04.07.2012, 16:40 Uhr

Ich würde Frank Schäffler ohrfeigen, wenn er im Umkreis von 100m zu mir noch einmal ein solche Meldung abgibt.

Italien soll also deutsche Forderungen in den Krisenländern absichern (und das ohne eigene Forderungen zu haben) und dafür Diktate wie jenes von Schäffler dulden ?
Gebt dem Mann bitte Medikamente ...

Account gelöscht!

04.07.2012, 16:49 Uhr

Genau das fordern die Bürger seit langem.
Danke, HErr Schäffler, dass Sie es noch mal formuliert haben.
Übrigens sitzt GR ebenfalls auf Abermilliarden an Gold und Immobilien.
Aber sich dumm stellen und die Deutschen zahlen lasse ist ja einfacher...und unsere verräterischen Politiker machen mit.

Karsten

04.07.2012, 16:50 Uhr

Diese unfähigen Brüsselbürokraten - Hätten diese nicht ihre Allmachtsphantasien im ESM ausgelassen, hätten wir jetzt deutlich weniger Probleme. So ist es ggf. der Tod des Euro. Und nein, nicht der Markt oder Spekulanten sind schuldig, sondern die Verwirrtheit der Politik.

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