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21.10.2012

22:21 Uhr

Fernsehbericht

Jordanien vereitelt Al-Kaida-Anschläge

Jordanische Sicherheitsbehörden haben eigenen Angaben zufolge einen großangelegten Plan der Al-Kaida vereitelt. Die verhafteten Männer wollten demzufolge Einkaufszentren sprengen und westliche Diplomaten ermorden.

Die verhafteten elf Jordanier sollen Sprengstoff und Waffen aus Syrien erhalten haben. dpa

Die verhafteten elf Jordanier sollen Sprengstoff und Waffen aus Syrien erhalten haben.

AmannIn Syriens Nachbarland Jordanien haben Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben Terroranschläge auf die US-Botschaft und weitere Ziele in der Hauptstadt Amman verhindert. Eine Gruppe von elf Jordaniern mit Kontakten zur Terrororganisation Al Kaida im Irak sei am vergangenen Dienstag verhaftet worden, wie die Behörden am Sonntag in Amman mitteilten. Die Verhafteten hätten seit Juni die Attentate geplant und dafür Sprengstoff und Waffen aus Syrien erhalten.

Den Angaben zufolge wollten die verdächtigten Männer Autobomben zünden und damit auch Geschäfte und Cafés zerstören. Bei ihren Vorbereitungen seien sie von syrischen Islamisten unterstützt worden. „Wir untersuchen jede mögliche Spur. Auch die Beteiligung der syrischen Regierung zählt dazu“, sagte ein Mitarbeiter des jordanischen Geheimdienstes der Nachrichtenagentur dpa.

Die nun verhafteten Männer sollen Kontakt zu jener Al-Kaida-Splittergruppe gehabt haben, die für den Bombenanschlag auf Luxushotels in Amman 2005 verantwortlich gemacht wird. Damals kamen 60 Menschen ums Leben.

Von

rtr

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