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13.10.2014

11:52 Uhr

Festnahmen in Türkei

Deutsche Fotojournalisten sind wieder frei

Bei Recherchen in der Kurdenhochburg Diyarbakir sind drei deutsche Fotojournalisten als „Provokateure“ festgenommen worden. Die Gruppe wurde nun wieder freigelassen und von der Staatsanwaltschaft vernommen.

In der Kurdenhochburg Diyarbakir protestieren Menschen gegen die Zurückhaltung der türkischen Regierung während des IS-Vormarschs auf Kobane. Reuters

In der Kurdenhochburg Diyarbakir protestieren Menschen gegen die Zurückhaltung der türkischen Regierung während des IS-Vormarschs auf Kobane.

IstanbulDrei am Wochenende in der Türkei festgenommene deutsche Fotojournalisten sind am Montag wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Im Laufe des Tages solle die Gruppe von der Staatsanwaltschaft der Kurdenhochburg Diyarbakir vernommen werden, teilte die türkische Sektion der Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) mit.

Unterstützern zufolge waren die drei freien Fotoreporter am Samstagabend während Recherchen in Diyarbakir im Südosten der Türkei festgenommen worden. Ihnen werde vorgeworfen, als Provokateure aufgetreten zu sein. Die deutsche Botschaft in Ankara wurde eingeschaltet. Die Deutschen arbeiten für eine Agentur sowie für mehrere Zeitungen und Zeitschriften.

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Die Bevölkerung Diyarbakirs ist überwiegend kurdisch stämmig. In den vergangenen Tagen hatte es in mehreren Städten der Türkei Proteste von Kurden gegeben. Sie richteten sich gegen die Zurückhaltung der Regierung angesichts des Vormarschs der Dschihadisten-Organisation Islamischer Staat (IS) in den nordsyrischen Kurdengebieten rund um die Stadt Kobane.

Von

afp

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