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04.12.2013

20:57 Uhr

Finanzbedarf

Slowenische Banken brauchen fünf Milliarden Euro

Die Banken leiden unter faulen Krediten, nun braucht Slowenien Geld, um sie zu rekapitalisieren. Es bestehen aber Chancen, dass das Euro-Land kein internationales Rettungspaket in Anspruch nehmen muss.

Slowenien gilt schon länger als Kandidat für ein Euro-Rettungspaket. Die Regierung reagiert auf die anhaltende Rezession mit einer Politik aus Steuererhöhungen, Ausgabensenkungen und Privatisierungen. dpa

Slowenien gilt schon länger als Kandidat für ein Euro-Rettungspaket. Die Regierung reagiert auf die anhaltende Rezession mit einer Politik aus Steuererhöhungen, Ausgabensenkungen und Privatisierungen.

BrüsselSlowenien benötigt offenbar bis zu fünf Milliarden Euro, um seine unter faulen Krediten leidenden Banken zu rekapitalisieren. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch von Vertretern der Euro-Zone, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Der Finanzbedarf könne auch niedriger ausfallen.

Damit hätte Slowenien Chancen, kein internationales Rettungspaket in Anspruch nehmen zu müssen. Die Banken des Landes haben faule Kredite in Höhe von acht Milliarden Euro in ihren Büchern stehen, fast ein Viertel der Wirtschaftsleistung des Zwei-Millionen-Volkes.

Aus regierungsnahen Kreisen hatte Reuters erfahren, dass die Regierung davon ausgeht, einen Finanzbedarf von 4,6 Milliarden ohne Rettungspaket stemmen zu können. Allerdings fiel das Land 2012 in die Rezession zurück. Die Regierung reagiert mit einer Politik aus Steuererhöhungen, Ausgabensenkungen und Privatisierungen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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NumberCrunsher

04.12.2013, 21:51 Uhr

8 Mrd. für 2 Mil. macht mal eben 4.000 Euro pro Bürger. SUPER!!! Nein, Slowenien braucht kein Rettungspaket. (Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen ...) Weiter so, der nächste wird nicht lange auf sich warten lassen.
Schönen Abend noch ...

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