Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.10.2013

14:32 Uhr

Finanzhilfe

EU will Militäreinsatz in Afrika unterstützen

Die Europäische Union ist bereit, die Afrikanische Union finanziell bei Militäreinsätzen in der Zentralafrikanischen Republik zu unterstützen. Die EU macht die Finanzhilfe von den Details der Einsatzplanung abhängig.

In der Zentralafrikanischen Republik war es immer häufiger zu Kämpfen zwischen den Rebellen und Anhängern des im März gestürzten Staatschefs François Bozizés gekommen. AFP

In der Zentralafrikanischen Republik war es immer häufiger zu Kämpfen zwischen den Rebellen und Anhängern des im März gestürzten Staatschefs François Bozizés gekommen.

BrüsselDie Europäische Union ist grundsätzlich zu Finanzhilfen für einen von der Afrikanischen Union (AU) geplanten Militäreinsatz in der Zentralafrikanischen Republik bereit. Über die Höhe der Unterstützung sei noch nichts entschieden, sagte ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton am Dienstag in Brüssel. Zudem sei die Finanzhilfe von den Details der Einsatzplanung abhängig. Die Afrikanische Union plant die Entsendung einer „Unterstützungsmission“ (AFISM-CAR) in die von blutigen Kämpfen erschütterte Republik.

Die EU sei „sehr besorgt“ über die Lage und „weit verbreitete Menschenrechtsverletzungen“ in der Zentralafrikanischen Republik: „Dies hat potenziell auch destabilisierende Wirkungen über den lokalen Rahmen hinaus.“ Die EU unterstütze daher die in Addis Abeba ansässige AU bei deren Bemühungen um eine Entschärfung der Lage. Das Rebellenbündnis Seleka („Allianz“) hatte im März Staatschef François Bozizé gestürzt. Putschpräsident Michel Djotodia, der die Gruppe dabei anführte, ordnete erst in der vergangenen Woche die Auflösung des Bündnisses an. Zuletzt war es immer häufiger zu Kämpfen zwischen den Rebellen und Anhängern Bozizés gekommen. Dabei starben zahlreiche Menschen, darunter auch viele Zivilisten.

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Karsten

01.10.2013, 16:27 Uhr

Die EU sei „sehr besorgt“ über die Lage und „weit verbreitete Menschenrechtsverletzungen“ in der Zentralafrikanischen Republik.

Sie sollten mehr besorgt sein, über die vielen Menschenrechtsverletzungen in der EU! Zwangsräumungen, Enteignungen, Kindesentzug, Zwangseinweisungen.........

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×