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12.06.2013

20:46 Uhr

Finanzkrise

Griechischer Fonds für Bankenrettung hat Milliarden übrig

Gute Nachrichten für Griechenland: Um seine angeschlagenen Banken zu retten, braucht das Land weniger Geld als bisher gedacht. Insgesamt sieben Milliarden Euro werde der Fonds übrig haben, zur Freude der Steuerzahler.

Ein Teil des übrig gebliebenen Geldes wird zur Abwicklung kleinerer Institute benötigt. Ziel der Notenbank sei jedoch, im Interesse der Steuerzahler so viel Geld zurückzubehalten wie möglich. dapd

Ein Teil des übrig gebliebenen Geldes wird zur Abwicklung kleinerer Institute benötigt. Ziel der Notenbank sei jedoch, im Interesse der Steuerzahler so viel Geld zurückzubehalten wie möglich.

AthenGriechenland muss in seine angeschlagenen Banken offenbar weniger Milliarden stecken als erwartet. Nach der Rekapitalisierung der vier größten Institute werde der Fonds bis zu sieben Milliarden Euro übrig haben, erklärte am Mittwoch Notenbankchef Georgios Provopoulos. Die Banken National, Alpha, Piraeus und Eurobank benötigen insgesamt 27,5 Milliarden Euro, um Löcher in ihren Bilanzen zu stopfen. Diese waren hauptsächlich durch Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen entstanden.

Der griechische Fonds für Finanzstabilitätsfonds wurde im Rahmen des Rettungspaketes der Troika aus IWF, EU und EZB mit 50 Milliarden Euro ausgestattet. Ein Teil des Geldes wird auch zur Abwicklung kleinerer Institute benötigt. Das übrige Geld könne genutzt werden, wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen weiter verschlechterten, erklärte Provopoulos vor einem Parlamentsausschuss. Ziel der Notenbank sei jedoch, im Interesse der Steuerzahler so viel Geld zurückzubehalten wie möglich.

Von

rtr

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

12.06.2013, 21:21 Uhr

Zahlen und Prognosen aus Griechenland-wie immer mit Vorsicht genießen.

Account gelöscht!

13.06.2013, 10:21 Uhr

Die 50 Mrd. wurden zur Bankenrekapitalisierung freigegeben. Darf man das Restgeld einfach so umwidmen? Das ist doch ähnlich wie eine Erhöhung der Hilfen für Griechenland. Oder hatte man das von Anfang an vor?

r-tiroch@t-online.de

13.06.2013, 11:39 Uhr

so so, da hat wohl der Draghi heimlich so wie Frankreich zwangsgerettet? da kann man schon alles behaupten.

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