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20.10.2011

13:25 Uhr

Finanzmärkte

EU geht gegen Betrüger und Zocker vor

Die EU will Betrug und Spekulation an den Finanzmärkten einen Riegel vorschieben. Wer Insiderhandel betreibt oder Kurse manipuliert, soll künftig nicht mehr ohne Strafe davonkommen.

Bis die Richtlinien gegen Spekulation und Betrug an den Finanzmärkten greifen, wird es noch etwas dauern. Martin Leissl / VISUM

Bis die Richtlinien gegen Spekulation und Betrug an den Finanzmärkten greifen, wird es noch etwas dauern.

BrüsselDies hat die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel vorgeschlagen. Die Höchststrafe für Einzelpersonen sollte mindestens fünf Millionen Euro und für Firmen zehn Prozent ihres Jahresumsatzes betragen. Um riskante Spekulationen zu verhindern, will Brüssel den schnellen Computerhandel an der Börse bei Kursschwankungen stoppen lassen.

Zum Schutz der Verbraucher sollen unabhängige Bankberater keine Provisionen von Produktanbietern mehr kassieren dürfen. Das Europaparlament und die Mitgliedsstaaten müssen dieser Novelle der EU-Finanzmarktrichtlinie Mifid noch zustimmen. Bis die Vorschläge in Kraft treten können, dürfte es noch ein bis zwei Jahre dauern.

Von

dpa

Kommentare (2)

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bertram53

20.10.2011, 16:50 Uhr

sehr geehrte Damen und Herren,
wenn die EU jetzt gegen Betrüger und Zocker vorgeht,müsste Sie bei Griechenland anfangen.-Denn dieses Land hat betrogen bei den Zahlen und der allgemeinen wirtschaftlichen lage zum damaligen Zeitpunk-jetzt alles vergessen?Geht eigentlich nicht ,da der deutsche Steuerzahler und der Rest der EU für diesen damaligen Betrug jetzt bezahlen -Strafe nein !!!man wollte nur in den
den Club EU-um dann an die großen Finanztöpfe zu kommen -da gibt es nichts zubeschönigen oder zu zerreden .-

Account gelöscht!

20.10.2011, 17:03 Uhr

Aha, EU geht gegen Betrüger vor. Da müßte sie ja erstmal gegen sich selbst vorgehen.

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