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08.08.2011

02:08 Uhr

Finanzmärkte

G7 wollen gegen Kursschwankungen vorgehen

Die G7-Staaten haben sich vor der Öffnung der europäischen Börsen geeinigt, gemeinsam gegen extreme Kursschwankungen vorzugehen. Die Sorge über die amerikanische und europäische Schuldenkrise hält die Börsen in Atem.

Japans Finanzminister Yoshihiko Noda berichtet über die Einigung der G7-Minister zu Kursschwankungen. Quelle: Reuters

Japans Finanzminister Yoshihiko Noda berichtet über die Einigung der G7-Minister zu Kursschwankungen.

TokioDie sieben führenden Industriestaaten (G-7) haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen gegen extreme Kursschwankungen geeinigt. Das sagte der japanische Finanzminister Yoshihiko Noda am frühen Montagmorgen nach einer Telefonkonferenz der G-7-Finanzminister und Notenbankchefs in Tokio.

Dabei sei auch über die Schuldenkrise in der Euro-Zone beraten worden, sagte Noda. Die Sorgen über die Schuldenkrise in Europa und den USA hatten in den vergangenen Tagen die Börsen weltweit abstürzen lassen.

Am Freitag nach Börsenschluss stufte die Ratingagentur Standard and Poor's dann erstmals in der Geschichte des Landes die Kreditwürdigkeit der USA von der Bestnote «AAA» auf «AA+» herab. Grund sind Zweifel an der Fähigkeit Washingtons, die massive Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen. Der Schritt könnte am Montag zu weiteren Turbulenzen an den Finanzmärkten führen.

Von

afp

Kommentare (7)

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08.08.2011, 03:36 Uhr

Endlich mal eine gute Nachricht, dass die G7 was tun wollen. Der Spekulationswahn muss endlich eingedaemmt werden. Hoffentlich hilft es wirklich.

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08.08.2011, 04:32 Uhr

Endlich mal eine gute Nachricht, dass die G7 was tun wollen. Der Spekulationswahn muss endlich eingedaemmt werden. Hoffentlich hilft es wirklich.

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08.08.2011, 04:58 Uhr

Hm, die Notenbanken könnten natürlich Gas geben und an allen Märkten ordentlich zuschlagen.

Aber Stubi, was bringt das denn? Seit dem Fukushima Rebound habe ich meine Kriegskasse kontinuierlich gefüllt und warte eigentlich heute auf gute Einstiegskurse.

Damit gehöre ich zu der Gruppe von Spekulanten die den DAX heute gestützt hätte. Aber wenn die G7 auch als Käufer am Markt ist, werde ich natürlich nicht so blöd sein und halte mich zurück.

Eine G7 Intervention stützt doch nur die Spekulanten die heute aussteigen wollen. Diese können die Gelegenheit nutzen zu subventionierten Kursen zu verkaufen.

Also ich halte von all dem gar nichts. Will man das jetzt eigentlich jedes mal so machen wenns im Markt mal abwärts geht?

Cool wärs natürlich bei Gold. Falls da nämlich irgendwann der Crash kommt wäre ich dankbar wenn man mir vorher bescheid sagt wenn die Staaten mir den Verkauf zu hohen Kursen ermöglichen ;)

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