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11.05.2011

02:04 Uhr

Finanzministerin Lagarde

Frankreich gegen Griechenland-Umschuldung

Die französische Finanzministerin Christine Lagarde sieht keinen Anlass, einen Austritt Griechenlands aus der EU zu diskutieren. Aber sie nennt Gründe dafür, warum eine Umschuldung nicht in Frage kommt.

Die französische Finanzministerin Christine Lagarde. Quelle: Reuters

Die französische Finanzministerin Christine Lagarde.

ParisDie französische Finanzministerin Christine Lagarde hat sich strikt gegen eine Umschuldung Griechenlands ausgesprochen. „Wir schließen das in welcher Form auch immer absolut aus“, sagte Lagarde der Zeitung „Le Figaro“ .

Auch stelle sich die Frage nach einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone nicht. Die Investoren könnten beruhigt sein.

Eine Umschuldung sei deshalb keine Option, da dies für alle Mitgliedsländer der Euro-Zone höhere Zinsen bedeuten würde, sagte die Ministerin. Zudem würde die Europäische Zentralbank Verluste erleiden, da sie Anleihen Griechenlands besitzt.

Auf die Frage, ob es in der aktuellen Debatte um zusätzliche Hilfen für das Land um ein Volumen von 60 Milliarden Euro gehe, sagte Lagarde: „Es ist noch keine Entscheidung gefallen.“

Von

rtr

Kommentare (11)

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leser

11.05.2011, 03:17 Uhr

womit Frankreich absolut zuzustimmen ist.
Es geht ja schon längst nicht mehr um eine Umschuldung, das wäre zu kurz gegriffen.
Es geht lediglich darum, ob europäische Staaten sich von Finanzmärkten diktieren lassen wollen, ob sie short oder long gehen.
Da allerdings knickt auch die französische Adminstration wie ein Strohhalm ein.

BundesStuemperEuropa

11.05.2011, 03:31 Uhr

am besten man verkauft Griechenland samt seiner Urlauber nach Afrika.
Grad jetzt, wo das dort sich zum Touristenidyll mausert.
Ansonsten: Berlusconi fragen.
Vielleicht hat der ja Zeit für sowas zwischen seinen Party's.
Sry, inzwischen geht einem bei dem Gestümpere mitunter die Hutschnur hoch.

mono

11.05.2011, 03:51 Uhr

Ein Sprecher von Jean Claude Junker, Guy Schuller, hat in Telefonaten und Text Nachrichten mit 2 Reportern für Dow Jones und Wall Street Journal wiederholt bekräftigt, das es kein Treffen zum Thema Griechenland geben wird.
Jetzt, nachdem klar ist, das es so ein Meeting gegeben hat sagt Guy Schüler, er wurde angewiesen zu lügen.

Auf die Frage, ob so eine wissentliche Misinformations-Politik das Vertrauen der Marktteilnehmer in zukünftige Euro Zone Ankündigungen durch die verantwortlichen
Politiker erschüttern könnte antwortete Herr Schuller: " Überhaupt nicht. Wenn Herr Junker, Jean-Claude Trichet oder Christine Lagarde etwas über die Märkte sagen, scheint Ihnen sowieso niemand zu glauben."

"On the Record" hat Jean Claude Junker gesagt, wenn es Ernst wird, muss man lügen.

Vertrauen der Euro Politiker in die Stabilität des eigenen Euro Marktes ist offenbar nicht vorhanden. Wahrscheinlich ist Ihnen klar geworden, dass das nach wie vor überschuldete Bankenkartell nur einen winzigen Schubs braucht um zu kollabieren. Anstatt diesen Reinigungsprozess zu vollziehen, bauen sie lieber weiter an Ihrem Ponzi Trick, mit der Haltung: " Lieber gut gelogen als weniger Aufsichtsratsposten."

Also Frau Lagarde, wann kommt die Umschuldung?

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