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13.05.2011

22:26 Uhr

Finanzspritze

Juncker rechnet fest mit neuen Hilfen für Griechenland

Vondapd

Jean-Claude Juncker geht von weiteren Hilfen für das unter seiner Schuldenlast wankende Griechenland aus - und fordert Zurückhaltung bei der Kritik an Krisen-Staaten, vor allem was Griechenland angeht.

Jean-Claude Juncker will für Mäßigung im Umgang mit Griechenland sorgen. Quelle: Reuters

Jean-Claude Juncker will für Mäßigung im Umgang mit Griechenland sorgen.

MünchenDer Chef der Euro-Gruppe und luxemburgische Premierminister, Jean-Claude Juncker, rechnet mit weiteren Finanzhilfen für Griechenland.„Für mich ist klar, dass Griechenland 2012 nicht zurück an die Finanzmärkte kehren kann“, sagte Jucker dem „Münchner Merkur“ laut Vorabbericht.

Für weitere Hilfen stellte Juncker Bedingungen. „Griechenland muss die Haushaltsziele für 2011 erreichen“, sagte er. Trotz bewundernswerter Anstrengungen sei das Land davon aber noch ein Stück weit entfernt. „Griechenland wird in Sachen Privatisierung auf jeden Fall zulegen müssen, damit die dritte Tranche der 110 Milliarden Euro oder weitere Hilfen ausgezahlt werden können“, sagte Juncker.

Juncker forderte außerdem mehr Zurückhaltung bei der Kritik an Krisen-Staaten: „Wir sollten nicht so lehrmeisterhaft den anderen gegenüber auftreten. Und wir sollten aufhören, die Staaten in der Südperipherie als nicht zuverlässige, uns dauernd belügende Staaten zu beschreiben“, sagte er. „Eine dauernde Beleidigung der Griechen hilft nicht, das Griechenland-Problem zu lösen.“

Eine stärkere Beteiligung der Banken an der Bewältigung der Schuldenkrise lehnte Juncker ab. „Schon die Nachricht, dass einige darüber nachdenken, hat zu einem Ansteigen der Zinsen geführt. Eine Beteiligung privater Investoren hätte gravierende Auswirkungen auf das griechische und auf andere Bankensysteme“, sagte er.

Kommentare (16)

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Juncker-und-das-Betrugsgeld-in-L

13.05.2011, 23:13 Uhr

Herr Juncker sitzt auf dem zweitgrössten Schwarzgeld- und Betrugsgeldspeicher Europas - dem Herzogthum Luxemburg. Kein Wunder dass er seine Banken schonen möchte, denn Luxemburg verdient in allen Fällen - ob Konkurs oder Zahlungen in das Griechenfass ohne Boden.
.
Und so ein sauberer Herr sitzt der Eurogruppe vor ! Ein Skandal !

Fehlkonstruktion-Euro

13.05.2011, 23:26 Uhr

Habe mir gerade auf dem Zensierten Dumm Fernsehn M. Illner angesehen.

Herrn Kampeter cdu, stand seine Ratlosigkeit wenn es um die Kernprobleme des Euros ging, gerade zu ins Gesicht geschrieben. Es fiel ihm sichtlich schwer, die Leute weiterhin mit Phrasen wie der Euro ist alternativlos, der Euro ist gut für die "BRD", etc. - sie wissen schon, zu belügen. Deshalb ließ er sich wohl zu der einzig wahren Aüßerung verleiten: Der Euro ist ein POLITISCHES Projekt, herbeigeführt von den charakter- und heimatlosen EUrophilen der EinheitsbreiPartei, welche anstatt für ein starkes Deutschland einzutreten, ihr Heil in der EU Diktatur suchen.

Als dem grünen Giegold nichts mehr einfiel womit er hätte argumentieren können, wurde schnell die "Rechtspopulistenkeule" bemüht um alle Kritiker der Diktatwährung mundtot zu schlagen. Im Anschluß direkt die WelkriegII Keule aus der Ökobaumwolltragetasche herausgezogen und losgebrabelt: Die bösen Deutschen sollten mal wieder erinnern welche Schandtaten sie begangen hätten, wie gut die restliche Welt doch zu ihnen war, und daß die Deutschen doch dankbar sein sollen jetzt alles zurückzahlen zu dürfen.
Anstatt die realen Probleme zu sehen die vom Euro ausgehen wird populistisch der deutsche Schuldkomplex bemüht!
Ich dachte, wie krank muß so ein Hirn sein, oder wie oft wurde er im Kindergarten wohl verprügelt, daß so eine die Realitäten leugnende Persönlichkeit daraus werden kann?
Dieser arme Ignorant kannte beim Reden weder Punkt noch Komma und ließ sich auch von der Moderatorin nicht bremsen!
Typischer überheblicher, arroganter, realitätsfremder grüner Oberlehrer.
Leute, wer sowas wählt, ist wirklich verantwortungslos.
Das muß man jedem mit dem man ins Gespräch kommt klar machen, was die "Grünen" und ihr Gedankengut wirklich sind. Es gibt viele Leute welche die Grünen nur als Naturschutz und Anti Atomkraft Partei begreifen und diese deshalb wählen!

Account gelöscht!

13.05.2011, 23:26 Uhr

Das ist ja das Allerletzte! Eindeutiger kann sich Juncker nicht als Banken-Lobbyist outen! Egal, was die Banken auch verzocken, die Verluste tragen grundsätzlich die Steuerzahler Europas! Wieviel darf's denn sein? 100 Milliarden? 300 Mrd.? vielleicht doch 2 Billionen Euros? Die Masche mit den Euro-Bonds hat (vorläufig) nicht gezogen, jetzt zieht Juncker ganz andere Register.... Wie wär's mit einem Griechen-Soli? Oder ein Juncker-Soli? Geht's noch????

Und überhaupt: Wie kommt dieser Herr dazu, andere zu maßregeln, die nichts anderes tun, als ihre berechtigte Meinung kund zu tun? Soviel Arroganz hält nichtmal der Penner unter der Rheinbrücke aus!

Herr Juncker, nehmen Sie sich gefälligst nicht so wichtig, denn letztendlich hängt in der Euro-Krise alles vom deutschen Steuerzahler ab. Wirklich ALLES. Verärgern sie ihn nicht!

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