Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.04.2015

15:51 Uhr

Finnland

Marine feuert Warnschuss auf „Unterwasserobjekt“

Vor der finnischen Küste wurde ein „mögliches Unterwasserobjekt“ gesichtet. Die Marine des Landes hat einen Warnschuss abgebeben – das Objekt ist verschwunden. Der Vorfall erinnert an eine Sichtungs-Serie im Oktober.

Finnland teilt sich mit Russland eine 1340 Kilometer lange Grenze und bemüht sich seit Ende des Zweiten Weltkriegs, gute Beziehungen zu Moskau aufrecht zu erhalten. Reuters

Finnische Grenzkontrolle

Finnland teilt sich mit Russland eine 1340 Kilometer lange Grenze und bemüht sich seit Ende des Zweiten Weltkriegs, gute Beziehungen zu Moskau aufrecht zu erhalten.

HelsinkiEin halbes Jahr nach der erfolglosen Jagd auf ein mysteriöses U-Boot nahe der schwedischen Hauptstadt Stockholm ist vor der finnischen Küste ein verdächtiges „Objekt“ gesichtet und mit einem Warnschuss vertrieben worden. Die Marine habe zunächst am Montagmittag in finnischen Gewässern vor Helsinki ein „mögliches Unterwasserobjekt“ gesichtet, teilte das Verteidigungsministerium am Dienstag mit. Nach einer zweiten Sichtung in der Nacht sei gegen drei Uhr ein Warnschuss abgegeben worden – danach tauchte das Objekt nicht mehr auf. Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt.

Im Zuge der Ukraine-Krise hat Russland seine militärischen Aktivitäten in der baltischen Region verstärkt. Das neutrale Finnland sah sich dadurch genötigt, eine engere militärische Zusammenarbeit mit seinen nordischen Nachbarn – darunter die Nato-Mitglieder Schweden und Dänemark – zu intensivieren. Finnland teilt sich mit Russland eine 1340 Kilometer lange Grenze und bemüht sich seit Ende des Zweiten Weltkriegs, gute Beziehungen zu Moskau aufrecht zu erhalten.

Finnlands Premier Juha Sipilä: Reformer Marke Eigenbau

Finnlands Premier Juha Sipilä

Premium Reformer Marke Eigenbau

Juha Sipilä packt gern an, deshalb haben ihn die Finnen zum neuen Premier gewählt. Der 53-jährige Unternehmer soll das Land endlich aus der wirtschaftlichen Krise führen. Doch mit schnellen Erfolgen ist nicht zu rechnen.

Die Meldung der finnischen Marine erinnert an eine Serie mutmaßlicher U-Boot-Sichtungen vor Stockholm im vergangenen Oktober. Damals hatte die schwedische Marine eine Woche lang nach dem vermeintlichen Eindringling in die Hoheitsgewässer gesucht, aber nichts gefunden.

Von

afp

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×