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23.08.2015

21:38 Uhr

Flucht nach Europa

Tunesische Küstenwache rettet mehr als 120 Flüchtlinge aus Seenot

Vor der Küste Tunesiens sind am Sonntag mehr als 120 Flüchtlinge aus Seenot gerettet worden. Die afrikanischen Migranten haben versucht, die italienische Insel Lampedusa zu erreichen. Sie waren bereits drei Tage unterwegs.

Das Schlauchboot, das mehr als 120 Menschen von der libyschen Küste aus über das Mittelmeer bringen sollte, versagte wegen einer Panne den Dienst. dpa

Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet

Das Schlauchboot, das mehr als 120 Menschen von der libyschen Küste aus über das Mittelmeer bringen sollte, versagte wegen einer Panne den Dienst.

TunisVor der Küste Tunesiens sind am Sonntag mehr als 120 Flüchtlinge aus Seenot gerettet worden. Die afrikanischen Migranten hätten versucht, die italienische Insel Lampedusa zu erreichen, teilte das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) mit. Das große Schlauchboot, das die Menschen von der libyschen Küste aus über das Mittelmeer bringen sollte, versagte jedoch wegen einer Panne den Dienst. Als die tunesische Küstenwache die mehrheitlich aus Nigeria stammenden Menschen aufgriff, waren sie bereits seit drei Tagen auf See.

Tunesien spielt bei den Rettungsmaßnahmen für in Seenot geratene Flüchtlinge eine zentrale Rolle. Erst im Juni hatte die tunesische Marine 356 afrikanische Migranten von einem havarierten Frachter gerettet. Trotz der Gefahren versuchen immer mehr Menschen, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. In Italien sind in diesem Jahr bereits mehr als 100.000 Asylsuchende eingetroffen. Hunderte starben jedoch allein in diesem Jahr bei dem gefährlichen Versuch, das Meer zu überqueren.

Von

afp

Kommentare (1)

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Herr Billyjo Zanker

24.08.2015, 10:54 Uhr

Bliebe noch die Frage offen wohin sind geretteten anschließend gebracht worden? Es ist zu wünschen zurück nach Tunesien und anschließend nach Nigeria zurück geschickt.

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