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15.05.2015

08:29 Uhr

Flüchtlinge im Mittelmeer

Bundeswehr rettet knapp 300 Menschen

Fast 300 Flüchtlinge, darunter Kinder, sind dank des erneuten Einsatzes der „Hessen“ nun auf dem Weg nach Italien: Die Bundeswehr-Fregatte rettete sie von drei Booten, die vor der libyschen Küste in Seenot geraten waren.

In Seenot befindliche Menschen werden auf der Fregatte Hessen der Bundeswehr versorgt. dpa

Bundeswehrfregatte rettet Flüchtlinge im Mittelmeer

In Seenot befindliche Menschen werden auf der Fregatte Hessen der Bundeswehr versorgt.

BerlinBei ihrem Einsatz im Mittelmeer hat die Bundeswehr am Donnerstag erneut fast 300 Bootsflüchtlinge gerettet. Zunächst nahm die Fregatte „Hessen“ gut 80 Kilometer nordöstlich der libyschen Hauptstadt Tripolis 107 Flüchtlinge an Bord, wie die Bundeswehr mitteilte. Stunden später rettete die Bundeswehr weitere 102 Menschen von einem in Seenot geratenen Schlauchboot. Am Abend nahm sie 85 Menschen von einem weiteren Boot an Bord.

Wie die Bundeswehr in der Nacht zu Freitag mitteilte, zählten zu den insgesamt 294 am Donnerstag geretteten Bootsflüchtlingen 28 Frauen und drei Kinder. Die ersten Einsätze hätten zwei Schlauchbooten gegolten, die 83 Kilometer nordöstlich und 117 Kilometer nördlich von Tripolis geortet worden seien. Das dritte in Seenot geratene Boot trieb laut Bundeswehr 115 Kilometer östlich der libyschen Hauptstadt.

Die „Hessen“ werde mit den Flüchtlingen voraussichtlich am Freitagvormittag im sizilianischen Pozzallo eintreffen. Dort würden die Flüchtlinge den italienischen Behörden übergeben.

Flüchtlinge im Mittelmeer: Fregatte „Hessen“ rettet knapp 300 Migranten aus Seenot

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Die Füchtlingsströme im Mittelmeer reißen nicht ab. In elf Rettungsaktionen wurden am Donnerstag 2220 Menschen aus Seenot gerettet. Die deutsche Fregatte „Hessen“ war erneut im Einsatz.

Die „Hessen“ und das Versorgungsschiff „Berlin“ sind seit mehr als einer Woche im Mittelmeer im Einsatz. Seither retteten sie bereits hunderte Flüchtlinge, darunter Frauen und kleine Kinder. Die Geretteten wurden anschließend in die süditalienische Hafenstadt Reggio di Calabria gebracht.

Von

afp

Kommentare (4)

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Herr Markus Jungfer

15.05.2015, 09:31 Uhr

jetzt übernimmt die Bundeswehr bereits den Transport der Mittelmeerflüchtlinge, die Folge wird sein das die Nordafrikanischen Schlepper auf immer untauglichere Boote zurückgreifen werden.

Zitat: "...zählten zu den insgesamt 294 am Donnerstag geretteten Bootsflüchtlingen 28 Frauen und drei Kinder."
Gut. Im Interesse Europas und Deutschlands werden die Kinder, deren Eltern und die Frauen als Flüchtlinge anerkannt, alle anderen werden zurückgeschickt.
Begründung im Sinne unserer Demoskopen und Politiker: wie brauchen Einwanderung um die Bevölkerungsschwund auf zu halten. Bevölkerungsschwund können aber nur Frauen entgegenwirken, keine Männer

Herr Bernhard Ramseyer

15.05.2015, 09:40 Uhr

Kann die Mannschaft der "Hessen" nicht mit dem Kompass umgehen?

Da sie die aus Libyen kommenden Bootsflüchtlinge in die falsche Richtung transportiert - nach Norden, die müssen aber wieder nach Süden.

Herr Manfred Zimmer

15.05.2015, 09:43 Uhr

Das Problem beginnt weder "Booten" noch bei den "Schleppern". Das Problem beginnt doch auf der politischen Ebene lange vorher, bevor die Leute sich in ihrer Hilflosigkeit auf den Weg nach Europa machen.

Man wird an den Spruch von Frau Merkel erinnert: Wir arbeiten mit bestem Wissen und Gewissen!"

Offensichtlich reicht dies mit der Mannschaft nicht.

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