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14.05.2014

13:15 Uhr

Flüchtlinge weltweit

Zahl der Vertriebenen erreicht Rekordmarke

Die schlimmste Flüchtlingswelle seit dem zweiten Weltkrieg hat im vergangenen Jahr 33,3 Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Ein Epizentrum dieser humanitären Tragödie ist Syrien.

Syrische Zivilisten in den Trümmern der Altstadt von Homs. dpa

Syrische Zivilisten in den Trümmern der Altstadt von Homs.

Genf Vor allem bewaffnete Konflikte haben so viele Menschen wie wahrscheinlich nie zuvor seit dem Zweiten Weltkrieg zur Flucht innerhalb ihrer eigenen Staaten getrieben. 33,3 Millionen Kinder, Frauen und Männer waren laut UN-Angaben vom Mittwoch Ende 2013 sogenannte Binnenflüchtlinge - 4,5 Millionen mehr als 2012. Das sei ein weiterer trauriger Rekord, teilten das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR sowie der Norwegische Flüchtlingsrat in Genf mit.

Der beunruhigende Trend setze sich besonders stark durch den Bürgerkrieg in Syrien fort. Dort würde etwa alle 60 Sekunden eine Familie die Flucht ergreifen, täglich mache der Krieg 9600 Syrer zu Vertriebenen im eigenen Land. Weit mehr als 6,5 Millionen Syrer sind derzeit Binnenflüchtlinge. Zudem flohen mehr als 2,5 Millionen in andere Staaten. Die meisten der weltweiten Binnenflüchtlinge - 63,3 Prozent - wurden durch Konflikte innerhalb von fünf Staaten aus ihren Wohnorten vertrieben: Syrien, Kolumbien, Nigeria, Demokratische Republik Kongo und Sudan. Die Zahlen wurden vom Zentrum zur Beobachtung von Binnenflucht (IDMC) in Genf zusammengetragen. Es nahm seine Arbeit 1998 auf und wird vom Norwegischen Flüchtlingsrat unterhalten.

Von

dpa

Kommentare (1)

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15.05.2014, 09:29 Uhr

Die Nato fuehrt seit mehreren Jahren auf Vorschlag v USA eine „aktive Friedenspolitik“. Resultat verlorene Konflikte+Kriege wie Irak,Afganistan,Lybien,Syrien,Kosovo,Yemen,Georgien,Somalie,Ukraine.Preis fuer die EU viele Milliarden v Euros und verlorenes Ansehen i/d Welt als Marionnet/kriegstreiber von USA,sichselbst beschaedigend in Wirtschaftsinteressen+historischen Wachstumschancen. Staaten die kooperieren mit dieser Agression wie die Tuerkei werden mitgeschleppt in den Abgrund.Unbegreiflich dass die EU weitermacht mit dieser desastroesen sichselbstvernichtenden Politik,die nur Verlierer kennt,viel Geld kostet,und Europa den Untergang bringt statt Wohlstand.Fuer diese Politik sollte man die 27 EU-NatoMinister sofort entlassen.Natuerlich braucht EU eine Verteidigungsorganisation um Errungenschaften zuverteidigen,aber nur eine die sich auf EU-Interessen richtet,also ohne USA weil die nur ihre eigenen Interessen nachstreben.Auch hat die zu enge Anbindung an USA viel wirtschaftlichen Schaden gebracht wie die Krise 2008 mit vergifteten Banken (2000 Milliarden Euros),und jetzt will man den Freihandelsvertrag wobei ueber 90% des deutschen Aussenhandels unter US-Auflagen kommen+schwer beschaedigt werden.Die NSA WirtschaftsspionageAktivitaeten kosten der EU 200 Milliarden Euros/Jahr,USA-Spekulanten erhoehen EU-Rohstoffpreise. Eine alternde EU-Bevoelkerung ist kein Argument fuer niedrige Wachstumsraten bei ueber 7 mio Jugendarbeitslosen.

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