Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.12.2015

19:36 Uhr

Flüchtlingskrise

EU-Staaten wollen Grenzen wieder stärker kontrollieren

Die EU-Innenminister haben sich darauf geeinigt, ihre Grenzen wieder länger zu kontrollieren – auch innerhalb des Staatenbundes. Die Maßnahmen soll offiziell Versäumnisse an den Außengrenzen der EU ausgleichen.

Die EU-Innenminister haben sich auf die Verlängerung ihrer Grenzkontrollen geeinigt. dpa

Grenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze

Die EU-Innenminister haben sich auf die Verlängerung ihrer Grenzkontrollen geeinigt.

BrüsselIn der Flüchtlingskrise wollen die EU-Staaten ihre Grenzen untereinander wieder für einen längeren Zeitraum kontrollieren. Wenn es erhebliche Mängel beim Schutz der EU-Außengrenzen gebe, dann sollten solche Kontrollen auch über sechs Monate hinaus möglich sein. Darauf hätten sich die EU-Innenminister am Freitag verständigt, sagte der zuständige luxemburgische Minister Jean Asselborn nach dem Treffen.

Dies richtet sich insbesondere gegen Griechenland, dem die EU-Staaten vorwerfen, seine Grenzen etwa zur Türkei nicht ausreichend zu überwachen und Flüchtlinge unregistriert weiterreisen zu lassen.

Asselborn sagte, man habe keinen bestimmten Staat im Blick. Er machte zudem klar: „Rechtlich gesehen ist es nicht möglich, einen Staat aus dem Schengen-Raum auszuschließen.“

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×