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12.03.2016

11:28 Uhr

Flüchtlingskrise

Österreich treibt Planungen für weitere Grenzkontrollen voran

Österreich treibt nach den Worten von Innenminister Johanna Mikl-Leitner Planungen für Kontrollen an weiteren Grenzübergängen voran. Österreich bereite sich darauf vor, seine Grenze an weiteren Übergängen zu sichern.

Fahrzeuge passieren die Grenze zwischen Österreich und Deutschland in der Nähe von Mittenwald. dpa

Grenze Österreich-Deutschland

Fahrzeuge passieren die Grenze zwischen Österreich und Deutschland in der Nähe von Mittenwald.

BerlinÖsterreich treibt nach den Worten von Innenminister Johanna Mikl-Leitner Planungen für Kontrollen an weiteren Grenzübergängen voran. Es sei davon auszugehen, dass die Flüchtlinge nach der Schließung der Balkanroute versuchen würden, auf andere Routen auszuweichen, sagte die Ministerin der „Welt am Sonntag“. Es wäre eine „Fehleinschätzung“, sich darauf zu verlassen, dass die „Massenmigration quer durch Europa bereits nachhaltig beendet ist“.

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Wenn es nach der österreichischen Innenministerin Mikl-Leitner geht, bleibt Europa für Flüchtlinge geschlossen. Damit sitzen allein in Griechenland mehr als 35.000 Menschen fest - und es dürften noch weit mehr werden.

Deshalb bereite Österreich sich darauf vor, seine Grenze an weiteren Übergängen zu sichern. Neben dem Grenzübergang Spielfeld, der bereits mit einem Zaun gesichert ist, seien zwölf weitere Orte im Fokus. Dort seien Grenzkontrollen "optional mit Zäunen, Gittern, Containern und Überprüfungen durch Polizisten und Soldaten" möglich.

Mikl-Leitner stellte Bedingungen für die Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU. Solange nicht sichergestellt sei, dass die "unkontrollierten Migrationsströme quer durch Europa stillgelegt sind, wird Österreich keine Flüchtlingskontingente aufnehmen", sagte sie der Zeitung.

Von

afp

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