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20.09.2016

13:38 Uhr

Flüchtlingskrise

„Tödlichstes Jahr im Mittelmeer“

Seit Jahresbeginn sind mehr als 300.000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa gekommen. Dabei starben bislang 3211 der Geflüchteten. Laut Uno droht 2016 somit das tödlichste Jahr im Mittelmeer zu werden.

Die italienische Küstenwache konnte 550 der Insassen retten, nachdem das überfüllte Boot kenterte. dpa

Ein Flüchtlingsboot vor der libyschen Küste

Die italienische Küstenwache konnte 550 der Insassen retten, nachdem das überfüllte Boot kenterte.

GenfSeit Jahresbeginn sind nach Angaben der Vereinten Nationen bislang mehr als 300.000 Flüchtlinge und Einwanderer über das Mittelmeer nach Europa gelangt. Dies sind deutlich weniger als die 520.000 Menschen, die in den ersten neun Monaten 2015 in die EU kamen, wie das Flüchtlingshochkommissariat der Uno (UNHCR) am Dienstag mitteilte.

Bislang starben demnach 3211 Flüchtlinge bei dem Versuch, über das Meer Europa zu erreichen. Im gesamten Jahr 2015 ertranken 3771 Flüchtlinge im Mittelmeer. Damit drohe 2016 „zum tödlichsten Jahr im Mittelmeer“ zu werden, sagte UNHCR-Sprecher William Spindler. Die Zahl der ankommenden Flüchtlinge ging in Griechenland um 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück. In Italien kamen dagegen nahezu gleich viele Schutzsuchende an wie im Vorjahreszeitraum.

Von

afp

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