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21.04.2017

11:27 Uhr

Flüchtlingspakt

Ankara hält Deal mit der EU ein

Die Türkei löst den Flüchtlingspakt trotz Spannungen und gegenseitiger Drohungen nicht auf. Der griechische Flüchtlingskrisenstab teilte mit, dass die Zahl der ankommenden Migranten aus der Türkei weiterhin niedrig sei.

Die Türkei hält sich weiterhin an das Flüchtlingsabkommen. Die Zahl der Migranten, die aus der Türkei nach Griechenland übersetzt, sei weiterhin niedrig. dpa

Flüchtlingsboot

Die Türkei hält sich weiterhin an das Flüchtlingsabkommen. Die Zahl der Migranten, die aus der Türkei nach Griechenland übersetzt, sei weiterhin niedrig.

AthenDie Türkei hält das Flüchtlingsabkommen mit der EU trotz der Spannungen im Verhältnis zur Union und wiederholter gegenteiliger Drohungen ein. Die Zahl der Migranten, die aus der Türkei zu den griechischen Inseln im Osten der Ägäis übersetzen, sei weiterhin niedrig, teilte der griechische Flüchtlingskrisenstab am Freitag mit. In den ersten zwanzig Apriltagen seien im Durchschnitt 41 Menschen auf den Inseln angekommen. Von Donnerstag auf Montagmorgen seien sogar nur 26 Flüchtlinge registriert worden.

Insgesamt haben vom Jahresbeginn bis zum 21. April 5078 Migranten und Flüchtlinge übergesetzt. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren gut 94 000 Menschen angekommen.

Die Anzahl der ankommenden Migranten ging von April 2016 an schlagartig zurück, als die Balkanländer die Balkanroute schlossen und der EU-Türkei-Flüchtlingspakt in Kraft trat. Dieses Abkommen sieht vor, dass die Türkei die Flüchtlinge zurückhält und die EU alle Migranten, die illegal über die Türkei auf die griechischen Inseln kommen und kein Asyl erhalten, zurückschicken kann.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Herr Peter Spiegel

21.04.2017, 11:35 Uhr

Im Gegensatz zur EU regieren in der Türkei Ehrenleute, die ihre Grenzen selbst verteidigen.

Herr Renatus Isenberg

21.04.2017, 12:08 Uhr

Erdogan macht den Braven für die EU ? Na dann sind die Todesstrafe in der Türkei und ein paar kleine diktatorische Ausrutscher wie Wahlbetrug und Gebiets Annektionen ja geschenkt. Erdogan ist in der NATO , das ist so etwas wie bewaffnete Freimaurer.
Irgendwie sollte man Putin einen Job im Vatikan organisieren und die russischen Zivilisten auf der Krim gegen Nato Soldaten austauschen, dann wäre für Merkel auch im Osten die Welt wieder in Ordnung.

Sven NSA Euro

21.04.2017, 12:56 Uhr

Der Deal hält bis zur Wahl im September. Dann werden die Karten neu gemischt.
Da man an einem Waffenstillstand im mittleren Osten nicht interessiert ist und die Verbrecherbanden weiter unterstützt, wird weitere Regelungen für die Flüchtenden in Kauf nehmen müssen. Mutti hat bestimmt einen Plan.

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