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08.12.2014

09:51 Uhr

Flüchtlingspolitik

„Schlimmste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg“

Hilfsorganisationen drängen dazu, mehr Syrien-Flüchtlinge aufzunehmen. Mindestens 180.000 Menschen bräuchten Zuflucht. Experten sprechen von der schlimmsten Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg.

Unter den Syrien-Flüchtlingen sind Überlebende von Folter, Menschen mit akuten medizinischen Problemen, sowie viele Frauen und Kinder. dpa

Unter den Syrien-Flüchtlingen sind Überlebende von Folter, Menschen mit akuten medizinischen Problemen, sowie viele Frauen und Kinder.

BerlinKurz vor einer internationalen Konferenz haben Nichtregierungsorganisationen an die Staatengemeinschaft appelliert, mehr Flüchtlinge des syrischen Bürgerkrieges aufzunehmen. Mindestens 180.000 der schutzbedürftigsten Menschen müssten Aufenthalt in Drittländern erhalten, forderten die 30 Organisationen in einer am Montag verbreiteten Erklärung. Finanzielle Hilfszusagen für humanitäre Programme alleine reichten nicht mehr aus.

In Syrien hatte 2011 ein Bürgerkrieg begonnen. Bis Jahresende werden fast 3,6 Millionen Menschen in die Nachbarstaaten geflohen sein. Auf einer Konferenz des UN-Flüchtlingshilfswerkes UNHCR am Dienstag in Genf sollen Möglichkeiten zur Aufnahme der Menschen beraten werden.

„Dies ist eine der schlimmsten Flüchtlingskrisen seit dem Zweiten Weltkrieg, die Millionen Menschen, vor allem Frauen und Kinder, aus ihrer Heimat vertreibt“, sagte Robert Lindner, Syrien-Experte von Oxfam Deutschland. „Wir zählen auf die Regierungen, die sich morgen in Genf treffen. Sie müssen die internationale Solidarität zeigen, die jetzt so dringend benötigt wird.“

Dem Hilfsbündnis zufolge gehören zu den schutzbedürftigsten Menschen Überlebende von Folter, Menschen mit akuten medizinischen Problemen, allein geflohene Kinder und besonders bedrohte Frauen. Deren Aufnahme entlaste auch Syriens Nachbarstaaten von kurzfristigen Kosten, die bei Behandlung, Unterstützung und Schutz dieser Menschen entstehen.

Das Bündnis um Organisationen wie Oxfam und Amnesty International forderte auch die arabischen Golfstaaten und Länder in Lateinamerika auf, sich anzuschließen. Diese hatten sich bislang nicht an der Aufnahme von Flüchtlingen beteiligt.

Das syrische Regime um Präsident Baschar al-Assad geht brutal gegen die Opposition in dem Land vor. Allerdings sind die Regierungsgegner untereinander verfeindet und bekämpfen sich zum Teil gegenseitig. In den Wirren des Bürgerkriegs hatte auch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an Macht gewonnen.

Mitglieder der Gruppe versuchen seit Tagen den strategisch wichtigen Militärflughafen von Dair as-Saur im Osten des Landes einzunehmen. Das Flugfeld ist die letzte Bastion der syrischen Streitkräfte in der Region, die ansonsten fast völlig unter Kontrolle des IS steht. Das Regime wehrt sich mit Luftangriffen auf die Radikalsunniten.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete, griffen im Westen des Landes zudem israelische Kampfflugzeuge Ziele im Umland der Hauptstadt Damaskus an. Opfer gab es demnach nicht. Das israelische Militär äußerte sich dazu zunächst nicht. Israel hatte in der Vergangenheit mehrfach Angriffe auf Militäranlagen in Syrien geflogen, ohne direkt in den Krieg zwischen Regime und Rebellen einzugreifen.

Von

dpa

Kommentare (14)

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Herr Helmut Paulsen

08.12.2014, 10:46 Uhr

Wort zum Montag:

Lt Bild.de: "Im Jahr 2013 wurden in Deutschland 682 069 Kinder geboren.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das rund 8 500 Neugeborene mehr als im Vorjahr. Die zusammengefasste Geburtenziffer betrug - nach vorläufiger Schätzung - 1,41 Kinder je Frau. Sie hat sich damit im Vergleich zum Jahr 2012 (1,40 Kinder je Frau) nur geringfügig verändert. ..."

Und mit Unterstützung von PRO ASYL e.V. wurden in Deutschland pro Jahr über 100.000 Kinder abgetrieben im Mutterleib, weil sie unerwünscht waren.

Gleichzeitig will PRO ASYL e.V. unbedingt weitere Aufnahme von Einwanderern in Deutschland, wobei abgelehnte Asyl-Suchenden ein Bleiberecht gestattet wird.

Wir nehmen also jeden auf, jeder darf bleiben - wenn er nicht als Krimineller (lt. De Maizaire) aufgefallen und überführt wurde. Die Politiker sollten sich für ihren geleistetetn Eid "Alles zum Wohle der Deutschen" zu tun einfach Schämen. In Wirklichkeit wollen sie uns weghaben als Deutsche.

meine Meinung zum Montag.

Kommt zur PEGIDA-Demo heute !!! Für Patriotismus und Identität.

Einwanderung nur geregelt und sortiert ! Keine Masseneinwanderung für Wohlstands-Suchende. Allerdings auch gegen Ausländer-Hass ! Der wird untergründig aber durch diese als bedrohlich empfundene Masseneinwanderung bewusst von Politik und Medien geschürt.

Herr Helmut Paulsen

08.12.2014, 10:49 Uhr

Wort zum Montag:

Lt Bild.de: "Im Jahr 2013 wurden in Deutschland 682 069 Kinder geboren.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das rund 8 500 Neugeborene mehr als im Vorjahr. Die zusammengefasste Geburtenziffer betrug - nach vorläufiger Schätzung - 1,41 Kinder je Frau. Sie hat sich damit im Vergleich zum Jahr 2012 (1,40 Kinder je Frau) nur geringfügig verändert. ..."

Und mit Unterstützung von PRO FAMILA e.V. wurden in Deutschland pro Jahr über 100.000 Kinder abgetrieben im Mutterleib, weil sie unerwünscht waren.

Gleichzeitig will PRO ASYL e.V. unbedingt weitere Aufnahme von Einwanderern in Deutschland, wobei abgelehnte Asyl-Suchenden ein Bleiberecht gestattet wird.

Wir nehmen also jeden auf, jeder darf bleiben - wenn er nicht als Krimineller (lt. De Maizaire) aufgefallen und überführt wurde. Die Politiker sollten sich für ihren geleisteten Eid "Alles zum Wohle der Deutschen" zu tun einfach Schämen. In Wirklichkeit wollen sie uns weghaben als Deutsche.

Meine Meinung zum Montag.

Kommt zur PEGIDA-Demo heute !!! Für Patriotismus und Identität.

Einwanderung nur geregelt und sortiert ! Keine Masseneinwanderung für Wohlstands-Suchende. Allerdings auch gegen Ausländer-Hass ! Der wird untergründig aber durch diese als bedrohlich empfundene Masseneinwanderung bewusst von Politik und Medien geschürt.

Herr Helmut Paulsen

08.12.2014, 10:55 Uhr

Oben sollte natürlich PRO FAMILA e.V. stehen und unten PRO ASYL e.V

Man kann ja in geprüften Härtefällen abtreiben aber nicht zur bequemen Gewohnheit werden lassen als sogenannte Freiheit. Es ist jedesmal eine Kinds-Tötung !

Und man muss Asylanten aufnehmen lt. einer sinnvollen Quote, verteilt auf ganz Europa. Aber nicht diese offenen Grenzen und dann das Bleiberecht für alle Abgelehnten. Das geht entschieden zu weit !!

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