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30.10.2013

16:54 Uhr

Forbes-Liste

Putin mächtiger als Obama

US-Präsident Obama ist nicht mehr mächtigster Mann der Welt – zumindest laut „Forbes“-Magazin. Das sieht jetzt Russlands Staatschef Putin ganz vorne. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel fiel zurück.

Putin und Obama beim G20-Gipfel in Sankt Petersburg: Ob Obama beim nächsten Treffen Putin zu seinem inoffiziellen Titel als mächtigster Mann der Welt gratuliert? dpa

Putin und Obama beim G20-Gipfel in Sankt Petersburg: Ob Obama beim nächsten Treffen Putin zu seinem inoffiziellen Titel als mächtigster Mann der Welt gratuliert?

New YorkRusslands Staatschef Wladimir Putin ist nach Ansicht des „Forbes“-Magazins neuer mächtigster Mensch der Welt – vor US-Präsident Barack Obama. Putin habe „seine Kontrolle über Russland festgezurrt“, begründete das US-Wirtschaftsmagazin am Mittwoch die Auswahl seiner jährlich veröffentlichten Liste. Obama galt seit seinem Amtsantritt 2009 auf dem ersten Platz so gut wie gesetzt, nur 2010 hatte Chinas früherer Staatschef Hu Jintao ihn übertreffen können. Nach zwei Spitzenplätzen infolge wirke Obama inzwischen aber früher als üblich wie ein Präsident, der nicht mehr lange im Amt sei, schrieb „Forbes“.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bleibt mächtigste Frau der Welt, ist allerdings um drei Ränge gefallen und belegt nur noch Platz fünf – hinter Chinas Staatschef Xi Jinping und Papst Franziskus, dem höchsten Neueinsteiger. Unter den Frauen bleibt Merkel allerdings deutlich vorne: Mit Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff kommt die nächste Frau erst auf Platz 20. Insgesamt sind neun Frauen und damit drei mehr als im vergangenen Jahr auf der Liste der insgesamt 72 Persönlichkeiten vertreten.

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Die „Top 10“ komplettieren Microsoft-Gründer Bill Gates, Fed-Chef Ben Bernanke, König Abdullah von Saudi-Arabien, der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi und Walmart-Chef Michael Duke. Einziger Deutscher auf der Liste neben Merkel ist ein Neueinsteiger: Volkswagen-Chef Martin Winterkorn landete auf Platz 49.

Für die Erstellung der Liste, die seit 2009 jährlich veröffentlicht wird, hat „Forbes“ nach eigenen Angaben vier Kriterien angewandt: Wie viel Macht hat ein Mensch über andere Menschen? Wie viel Geld kontrolliert er? In wie vielen Sphären der Welt ist er mächtig? Nutzt er seine Macht aktiv? Die Liste solle nicht definitiv gemeint sein, sondern Anregung zu Diskussionen bieten, schrieb das US-Magazin.


Von

dpa

Kommentare (1)

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Hagbard_Celine

30.10.2013, 20:22 Uhr

Obama wird zusammen mit der NSA dort landen wo er hingehört, auf der Müllhalde der Geschichte. Er wird als der schlechteste US Präsident aller Zeiten, noch vor Nixon, in die Geschichte eingehen.

Und Hr. Putin wird sich an diese Tage erinnern als den Zeitpunkt an dem ihm und dem Staat den er führt letztlich Gerechtigkeit in der Weltöffentlichkeit wiederfahren ist, wo Russlands Tor zur EU aufgestoßen wurde.

Putin sagte einst man solle Deutschland nicht zwingen für alle Zeiten sein Haupt mit Asche zu bestreuen und so soll es auch Russland widerfahren.

Russland hat seinen Platz und sichere Hafen in Europa, seine Einbindung wird letztlich auch zu einer Renaissance des Kontinents führen.

Polen setzt sich inzwischen dafür ein das die Visumpflicht für Russen in der EU abgeschafft wird, ein erster überfälliger Schritt.

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