Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.06.2017

13:48 Uhr

Forderung an Merkel

Seenotretter wollen mehr Unterstützung im Mittelmehr

Mehr Unterstützung für die Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer – das fordern die Organisationen Ärzte ohne Grenzen, Sea-Watch und SOS Méditerranée von Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem offenen Brief.

Hilfsorganisationen wiesen die Vorwürfe, mit Schleppern zusammenzuarbeiten, als „unhaltbar“ zurück. Sie fordern die EU auf ihrer Verantwortung nachzukommen, Menschen in Seenot zu retten. dpa

Seenotrettung auf dem Mittelmeer

Hilfsorganisationen wiesen die Vorwürfe, mit Schleppern zusammenzuarbeiten, als „unhaltbar“ zurück. Sie fordern die EU auf ihrer Verantwortung nachzukommen, Menschen in Seenot zu retten.

BerlinMehrere Hilfsorganisationen haben von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mehr Unterstützung für die Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer gefordert. Merkel müsse die Situation im zentralen Mittelmeer öffentlich als humanitäre Krise anerkennen, schrieben die Organisationen Ärzte ohne Grenzen, Sea-Watch und SOS Méditerranée in einem am Mittwoch veröffentlichten offenen Brief.

Die EU und ihre Mitgliedsstaaten müssten ihrer Verantwortung nachkommen, Menschen in Seenot zu retten, heißt es darin. Deutschland als größter EU-Staat stehe dabei besonders in der Verantwortung. Außerdem müssten legale, sichere Wege für Flüchtende geschaffen werden. Zivile Hilfsorganisationen hätten seit 2015 Zehntausende Menschen vor dem Ertrinken gerettet.

Deutsche Soldaten retteten seit Mai 2015 mehr als 20 000 Menschen im Mittelmeer. Sie sind seit Sommer 2015 im Rahmen der EU-Mission „Sophia“ vor der libyschen Küste im Kampf gegen Schleuser und Waffenschmuggler im Einsatz.

Noch immer begeben sich Tausende Menschen von Libyen aus auf die lebensgefährliche Überfahrt nach Europa. Nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen ertranken dabei in diesem Jahr bereits 1700 Menschen. Die Zivilschiffe stießen bei den Notrettungen oft an Kapazitätsgrenzen.

Vorwürfe gegen die Organisationen, etwa, dass sie mit Schleppern zusammenarbeiteten, wiesen die Hilfsorganisationen in dem offenen Brief als „unhaltbar“ zurück.

Von

dpa

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Holger Narrog

07.06.2017, 14:39 Uhr

Mit den Ideen der linken NGO wird das aktuelle Einwanderungskonzept in Frage gestellt.

Ich vermute, dass das heutige Einwanderungskonzept bei dem sich die Einwanderer mit einem Schlauchboot aufs Meer begeben und die Überlebenden ausserhalb der 12 Meilenzone Lybiens aufgenommen und in die Sozialhilfe nach Europa gerettet werden aufgrund der Medienwünsche entstanden ist, um emotionale Bilder und Geschichten von "armen Flüchtlingen" zu generieren und so die Einwanderung den Alteinwohnern, Wählern und Steuerzahlern zu rechtfertigen.

Das System ist ineffektiv und teuer. Die Ideen der linken NGO sind es auch. Sachlich wäre es sinnvoll den gewünschten Einwanderern anstelle dessen Schengen Visa zu geben damit diese sich ein reguläres Flugticket für einige 100 € kaufen können und in die Sozialhilfe einreisen können.

Herr Leo Löwenstein

07.06.2017, 15:01 Uhr

Man sollte alle nach Libyen zurückschleppen. Da sind sie auch gerettet.
Je näher man die Wirtschaftsflüchtlinge an der libyschen Küste abholt, umso größer wird die Sogwirkung werden.

Man kann ein Einwanderungsgesetzt verabschieden, dass dann nach einer Auswahl die Menschen reinläßt, die zu uns passen und die hier auch eine Zukunft ohne jahrzehntelange Sozialhilfe haben.
Sprich potentielle Einwanderer werden vor Ort in der Spreche geschult, in dessen Land sie kommen. Das Land indes können sie sich erstmal nicht aussuchen. Bei genügend guter Sprachkenntnis kann dann der nächste Schritt vollzogen werden, vorher nicht.

Lernunwillige, extremistische Gäste fliegen wieder raus.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×