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05.05.2011

06:47 Uhr

Fotos von Osama bin Laden

„Die schauerlichen Bilder könnten wie Zündstoff wirken“

Die USA veröffentlichen keine Fotos des toten Osama bin Laden. Präsident Obama fürchtet um die nationale Sicherheit. Die im Versteck des Terrorchefs sichergestellten Computer bewerten Ermittler als Goldgrube.

Kein Foto von bin Laden

Video: Kein Foto von bin Laden

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WashingtonDie US-Regierung wird keine Fotos von der Leiche des getöteten Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden veröffentlichen. Das Präsident Barack Obama entschieden. Eine Veröffentlichung der drastischen Bilder könnte die nationale Sicherheit der USA gefährden, erklärte Obama am Mittwoch. Bin Laden wurde von einer Kommandoeinheit der US-Marine am Montag in Pakistan getötet. Wie es hieß, wurde er erschossen, weil er offenbar nach einer Waffe greifen wollte.

Er wolle nicht, dass die Fotos als Propagandamittel missbraucht würden, sagte in einem Interview des Fernsehsenders CBS Obama. „Es gibt keinen Zweifel daran, dass wir Osama bin Laden getötet haben.“ Wer davon nicht überzeugt sei, für den werde auch ein Bild keinen Unterschied machen. „Es wird ein paar Leute geben, die das (die Tötung bin Ladens) bestreiten“, erklärte Obama. Tatsache sei jedoch, „dass man Osama bin Laden nicht wieder auf dieser Erde herumlaufen sehen wird“.

Regierungssprecher Jay Carney sagte, Obama gehe davon aus, dass ein DNA-Test und eine Gesichtsanalyse beweisen werden, dass es sich bei dem Mann, der in der pakistanischen Stadt Abottabad erschossen wurde, um bin Laden handelt. Obama sei der Meinung, dass die Bilder nicht als zusätzlicher Beweis gebraucht würden. Auch Fotos von bin Ladens Bestattung im Meer würden nicht veröffentlicht.

Der Regierungssprecher hatte am Dienstag zu einem der Bilder erklärt, es sei „schauerlich“ und könnte wie Zündstoff wirken. Die Veröffentlichung war in der Regierung umstritten. Fürsprecher wollten der Öffentlichkeit einen eindeutigen Beweis dafür zeigen, dass bin Laden wirklich tot sei.

Nach der Erstürmung des Hauses fanden de Soldaten der Spezialeinheit in dem Raum, in dem auch bin Laden war, nach offiziellen Angaben mehrere Waffen. Darunter auch Sturmgewehre vom Typ AK-47.

Vier Tage nach der Tötung bin Ladens besucht US-Präsident Barack Obama heute (Donnerstag) Ground Zero in New York. Wo am 11. September 2001 Terroristen zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Center steuerten, will sich der Präsident mit Angehörigen der Opfer treffen und einen Kranz niederlegen.

Kommentare (13)

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Norbert

05.05.2011, 07:08 Uhr

Weiter geht die Verdummungspropaganda....
Und die meisten Menschen glauben das auch noch.
Verlogen geht die Welt zugrunde....

aruba

05.05.2011, 07:12 Uhr

Guten Tag,... Ach was,... glauben Sie den Saecken kein Wort...... Bin Laden hat Frostbeulen und Gefrierbrand. Der lag schon Monate im Tiefkuehler und war schlecht verpackt. Macht doch kein solches Theater um den Kerl;.... Er ist Tot,... aus fertig. Es gibt da nur ein kleines Problem..... Wem schieben wir in Zukunft die selbst angeruehrte Scheisse in die Schuhe ?. Besten Dank

LuegenLuegenLuegen....

05.05.2011, 07:17 Uhr

Dr. Steve R. Pieczenik hatte mehrere einflussreiche Positionen unter drei verschiedenen Präsidenten in der US-Regierung inne und arbeitet derzeit für das US-Kriegsministerim. Gestern war Dr. Steve R. Pieczenik in der Alex Jones-Show und beschuldigte die US-Regierung der Lügen. Er sagte, dass Osama Bin Laden im Jahre 2001 starb und dass er vor einer Grand Jury bezeugen würde, dass 9/11 ein Anschlag unter falscher Flagge gewesen sei, was er direkt von einem hohen General erfahren habe.

Pieczenik kann nicht als Verschwörungstheoretiker abgetan werden. Er war stellvertretender Vizeaußenminister unter Nixon, Ford und Carter und arbeitete auch für Reagan und Bush senior. Zur Zeit ist er Berater für das Kriegministerium. Er ist ehemaliger Hauptmann der US-Navy und entwickelte als Deputy Assistant Secretary of State for Management das grundlegende Regelwerk für die psychologische Kriegsführung, Terrorismusbekämpfung, Strategie und Taktiken für transkulturelle Verhandlungen etc. für das Außenministerium. Weiterhin diente er unter den Außenministern Kissinger, Cyprus Vance, George Schultz und James Baker als leitender Politikstratege.

Pieczenik erzählte schon im April 2002 in einer Alex Jones Show, dass Bin Laden seit Monaten tot sei und dass dies der US-Regierung vor der Invasion Afghanistans bekannt gewesen wäre. Pieczenik arbeitete mit Bin Laden persönlich während der Zeit der sowjetischen Besatzung Afghanistans zusammen.

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