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25.04.2012

13:11 Uhr

Frachter Atlantic Cruiser

Gesucht und nichts gefunden

Türkische Inspektoren haben den deutschen Frachter „Atlantic Cruiser“ durchsucht - was sie gefunden haben, überrascht. Das Schiff stand unter Verdacht, Waffen für Syrien geladen zu haben.

Der deutsche Frachter „Atlantic Cruiser“. Reuters

Der deutsche Frachter „Atlantic Cruiser“.

IstanbulTürkische Inspektoren in der Hafenstadt Iskenderun haben bei der Durchsuchung des deutschen Frachters „Atlantic Cruiser“ nach Angaben der Schiffseigner keinerlei Kriegsgerät für Syrien gefunden. Keine Waffen, Munition oder

andere militärisch nutzbare Gerätschaften seien an Bord des Frachters gefunden worden, hieß es in einem Bericht der türkischen Behörden, den die Emdener Reederei Bockstiegel am Mittwoch an die Nachrichtenagentur AFP weiterleitete. Der Frachter wurde

laut Reederei wieder beladen und sollte an diesem Donnerstag den Hafen Iskenderun Richtung Montenegro verlassen.

Das von Bockstiegel weitergeleitete türkische Schreiben trug unter anderem Unterschriften von Vertretern der türkischen Zollbehörden, der Küstenwache und der Justiz in Iskenderun. Die Inspektion der Schiffsladung in Iskenderun wurde demnach am

Dienstagnachmittag abgeschlossen. Laut türkischen Presseberichten waren auf dem Frachter zwar mehrere hundert Tonnen Sprengstoff gefunden worden, doch sei dieser für eine zivile Nutzung bestimmt gewesen.

Die „Atlantic Cruiser“ war Mitte April von der Reederei gestoppt worden, nachdem diese von einer syrischen Oppositionsgruppe eine E-Mail erhalten hatte, wonach das Schiff schwere Waffen und Munition für Syrien an Bord habe. Auch türkische Diplomaten

hatten von Informationen gesprochen, das Schiff habe Waffen und Munition geladen. Den Frachtunterlagen zufolge handele es sich bei der für Syrien bestimmten Ladung um Bauteile eines Thermalkraftwerks von einem indischen Hersteller.

Von

afp

Kommentare (1)

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Karma

25.04.2012, 14:14 Uhr

hihi, lach mich schlaff.

Dt. Reedern so etwas zu unterstrellen, muss ja nach hinten los gehen.

Wir sind doch keine Israelis

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