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05.11.2013

20:10 Uhr

Frankreich

Französische Zentrumsparteien verbünden sich

Die französischen Zentrumsparteien MoDem und UDI schließen sich zusammen. Der neue Name: „UDI-MoDem: Die Alternative“. Der Zusammenschluss sei eine Reaktion auf Probleme wie die Massenarbeitslosigkeit.

UDI-Vorsitzenden Jean-Louis Borloo (links) und MoDem-Chef François Bayrou (rechts). Die beiden Männer waren jahrelang Rivalen gewesen. AFP

UDI-Vorsitzenden Jean-Louis Borloo (links) und MoDem-Chef François Bayrou (rechts). Die beiden Männer waren jahrelang Rivalen gewesen.

ParisDie beiden französischen Zentrumsparteien MoDem und UDI schließen sich zusammen. Das neue Bündnis will künftig unter dem Namen „UDI-MoDem: Die Alternative“ um Wählerstimmen werben. Angesichts der desolaten Lage des Landes habe man entschieden, die persönlichen Interessen zurückzustellen, erklärte MoDem-Chef François Bayrou am Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem UDI-Vorsitzenden Jean-Louis Borloo in Paris. Borloo sprach von einer notwendigen Reaktion auf Probleme wie die Massenarbeitslosigkeit. Die beiden Männer waren jahrelang Rivalen gewesen.

Politisch steht das neue Bündnis zwischen den regierenden Sozialisten um Präsident François Hollande und der bürgerlich-rechten UMP mit dem Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy. Der 62 Jahre alte Borloo war früher unter anderem Sarkozys Umweltminister gewesen. Der gleichaltrige Bayrou trat bereits 2012 als Kandidat bei der Präsidentenwahl an und kam in der ersten Runde auf immerhin neun Prozent der Stimmen.

Als erste große Bewährungsprobe für das neue Bündnis gelten die Kommunal- und Europawahlen im kommenden Jahr. UDI-MoDem sieht sich vor allem als Alternative zur innerparteilich stark zerstritten UMP.

Von

dpa

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