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28.06.2017

19:38 Uhr

Frankreich

Trump kommt zum Nationalfeiertag nach Paris

US-Präsident Trump folgt der Einladung des Élyséepalasts und wird am französischen Nationalfeiertag in Paris zu Gast sein. In diesem Jahr soll auch der Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren gefeiert werden.

Am 14. Juli treffen die Präsidenten der USA und Frankreichs erneut aufeinander. dpa

Donald Trump und Emmanuel Macron

Am 14. Juli treffen die Präsidenten der USA und Frankreichs erneut aufeinander.

Paris/WashingtonUS-Präsident Donald Trump kommt zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli nach Paris. Trump habe die Einladung seines französischen Kollegen Emmanuel Macron angenommen und werde der traditionellen Militärparade in der Hauptstadt beiwohnen, teilte der Élyséepalast mit. Beide Spitzenpolitiker hatten sich bereits im Mai am Rande des Nato-Gipfels in Brüssel getroffen und mit ihrem kräftigen Handschlag für Aufsehen gesorgt.

Das Weiße Haus teilte am Mittwoch mit, Trump freue sich darauf, die engen und freundschaftlichen Beziehungen mit Frankreich auszubauen, diesen wichtigen Tag mit dem französischen Volk zu feiern und dabei auch an den 100. Jahrestag des Eintritts der Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg zu erinnern. Daneben wollten die zwei Präsidenten auf ihrer starken Kooperation im Anti-Terrorkampf und ihrer wirtschaftlichen Partnerschaft aufbauen.

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Die USA hatten vor einem Jahrhundert Deutschland den Krieg erklärt und aufseiten Frankreichs und seiner Verbündeten in die Kämpfe eingegriffen. US-Soldaten werden an der Parade auf den Champs-Élysées teilnehmen, so der Élyséepalast. Der 14. Juli ist in Frankreich auch im Antiterrorkampf ein symbolisches Datum. Vor einem Jahr war am Nationalfeiertag ein radikalisierter Mann in Nizza in die Menge gefahren und hatte 86 Menschen in den Tod gerissen.

Der 39 Jahre alte Senkrechtstarter Macron hatte Anfang des Monats gegenüber Trump den angekündigten Rückzug der USA aus dem Pariser Klimavertrag mit deutlichen Worten kritisiert. Veränderungen an dem Vertrag seien nicht möglich, erklärte Macron. Der seit Mitte Mai amtierende Staatschef strebt ungeachtet von Meinungsverschiedenheiten enge persönliche Kontakte mit den Chefs der Großmächte an. Im Mai war Russlands Präsident Wladimir Putin bereits im Schloss von Versailles gewesen. Trump wird auch zum G20-Gipfel in Hamburg am 7. und 8. Juli erwartet.

Von

dpa

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