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04.05.2014

17:16 Uhr

Französische Nationalistin

Marine Le Pen will EU-Integration stoppen

Die französische Nationalistin Marine Le Pen will mit einer rechten Fraktion im Europäischen Parlament die EU-Integration stoppen. Sie will den Euro und die Freizügigkeit von Arbeitnehmern abschaffen.

Marine Le Pen kämpft gegen die europäische Integration. ap

Marine Le Pen kämpft gegen die europäische Integration.

ParisDie französische Nationalistin Marine Le Pen will mit einer Fraktion der Rechten im Europäischen Parlament eine weitere Integration der EU-Mitgliedsstaaten verhindern. „Wir nehmen an der Europa-Wahl teil, weil wir den Fortschritt des europäischen Projekts blockieren wollen“, sagte Le Pen der französischen Sonntagszeitung „Le Journal du Dimanche“.

Ziel sei es, dass ihr Front National zwischen 15 und 20 Mandate im neuen Parlament gewinne und zusammen mit anderen europakritischen Parteien eine eigenständige Fraktion bilden könne. Bislang verfügt der Front National über drei Sitze im Europäischen Parlament. Für die Bildung einer Fraktion sind mindestens 25 Abgeordnete aus mindestens sieben Ländern erforderlich.

Bei der Europawahl vom 22. bis 25. Mai können Anti-Euro-Parteien und EU-kritische Gruppierungen laut Umfragen mit etwa einem Viertel der 751 Sitze rechnen. Allerdings ist noch völlig unklar, ob die teilweise noch sehr jungen Parteien wie etwa die „Alternative für Deutschland“ sich am Ende auch zu einer Fraktion zusammenfinden, um mit einer Stimme zu sprechen.

So hat AfD-Chef Bernd Lucke ausgeschlossen, mit Le Pen oder dem niederländischen Nationalisten Geert Wilders auf EU-Ebene zusammenzuarbeiten. Auch die britische Ukip, die in Großbritannien stärkste Kraft werden könnte, lehnt eine Zusammenarbeit mit dem Front National und Wilders' PVV ab.

„Ich habe keinen Zweifel, es wird eine Fraktion geben“, sagte Le Pen gleichwohl der Zeitung. Man werde im EU-Parlament dafür kämpfen, dass der Sparkurs in der Schuldenkrise beendet werde und Frankreich wieder ein größeres Gewicht bekomme. Le Pen will unter anderem den Euro abschaffen und die freie Wahl des Arbeitsplatzes in der EU über Grenzen hinweg beenden.

Von

rtr

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

05.05.2014, 11:57 Uhr

Marine Le Pen hat Recht!
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Der Euro und die heutige EU schaden den Bürgern.
Der Erweiterungswahn muss gestoppt werden.
Wir haben schon längst eine Schulden- und Transferunion.
Und wir haben schon längst eine unkontrollierte Einwanderung in unsere Sozialsysteme.
Und der Euro verbindet nicht die Nationen, im Gegenteil, er spaltet sie! Meine Eltern erzählten mir, früher konnten sie nach Griechenland in Urlaub fahren und wurden freundlich begrüßt. Heute werden sie als Nazis beschimpft. Und das gilt für den gesamten ClubMed.
Ich bin auch dafür, dass Deutschland aus dem Euro und der EU in seiner heutigen Form austritt!
Wir sind NICHT das Sozialamt der EU!
Und deshalb kann ich Marine Le Pen, Geert Wilders, die UKIP, Liga Nord, und andere Euro/europakritische Parteien verstehen.

Und wie reagieren die "Etablierten" darauf? Sie schalten in den Panikmodus. Schulz (SPD) sieht schon Hitler ante portas. Juncker warnt vor "Rechtsradikalen", die Grünlinge befürchten ein Ende von Multikulti.
Der ClubMed fürchtet um seine Subventionen (Hilfskredite).

Account gelöscht!

05.05.2014, 12:37 Uhr

Wenn Lucke die Zusammenarbeit mit Le Pen und Wilders ablehnt, ist er nichts weiter als ein weiterer Baustein von
Euroabzockern in Brüssel, die sich widerum hämisch freuen wenn ihre Gegner sich zerstreiten. Also nicht wählbar als Alternative. Wer A sagt muss auch B sagen und nicht nur nach Brüssel gehen, weil man dort ohne Arbeit absahnen kann. Die EU ist gescheitert sie ist weder eine Friedenseu noch ist sie eine EU wo absolute Demokratie herrscht. Die EU ist korrupt und Deutschland
wird zum Auffangplatz aller Hungrigen in der EU und Afrika. Das ist verwunderlich wo Luxenburg eigentlich die höchsten Sozialgelder zahlt. Aber kein Luxenburger Politker fährt z.B in die Sinti und Roma Lager nach Bulgarien und Rumänien,Albanien wie es Claudi Roth gemacht hat und ALLE nach Deutschland einlädt. Ihre Rede auf den Grünen Parteitag wo sie Werbung für NRW Städte gemacht hat , die nicht abschieben ist voll eingeschlagen. Jetzt stöhnen die Städte über Masseneinwanderung in die sozialen Systeme. In anderen Ländern wäre Claudia Roth schon längst im Knast. Hier wird sie gefeiert und ist auch noch Vizepräsidentin des Bundestages .

Account gelöscht!

05.05.2014, 20:16 Uhr

Nicht verwunderlich dass die anti-europaeischen Parteien gewinnen nach soviel Missgeschick aus Bruessel.Kriege,Krisen,schlechtes Ansehen der EU i/d Welt,das hemmungslose Ausspionieren von EU-Buergern,das Stuermen der EU-Grenzen von Fluechtlingen deren Existenz von den EU-Kriegen vernichtet wurde,EU-Politiker die Revolution auf UkraineMaidanplatz schueren,alles ist von Bruessel gekommen.Also muss da etwas gruendlich geaendert werden.Anti-EU-Stimmen sind nicht unbedingt anti-europaeisch sondern Proteststimmen gegen die gefuehrte Politik der letzten 20 Jahre und mit der jetzigen PolitikerGeneration in Bruessel laesst sich das nicht aendern

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