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21.06.2014

00:15 Uhr

Freihandelszone

Pazifik-Allianz will Zusammenarbeit ausweiten

Mexiko, Kolumbien, Peru und Chile weiten ihre Zusammenarbeit aus: Die Pazifik-Allianz will künftig auch in den Bereichen Bergbau und Tourismus kooperieren. Auch die mexikanische Wertpapierbörse hat Integrationspläne.

Gemeinsame Zukunftspläne: Die Präsidenten von Peru, Chile, Mexiko und Kolumbien wollen die Zusammenarbeit vertiefen. Reuters

Gemeinsame Zukunftspläne: Die Präsidenten von Peru, Chile, Mexiko und Kolumbien wollen die Zusammenarbeit vertiefen.

Punta MitaDie als Freihandelszone von Mexiko, Kolumbien, Peru und Chile begründete Pazifik-Allianz will die Integration vertiefen und die Zusammenarbeit ausweiten. Künftig würden die Mitglieder auch in den Bereichen Bergbau und Tourismus kooperieren, kündigte Chiles Präsidentin Michelle Bachelet am Freitag auf einem Gipfeltreffen der vor zwei Jahren gegründeten Pazifik-Allianz im mexikanischen Punta Mita an.

Zudem rief sie ihre Kollegen zu einer Annäherung an das südamerikanische Wirtschaftsbündnis Mercosur auf: „Jenseits der berechtigten Differenzen sollte es in Zukunft möglich sein, Übereinstimmung zwischen der Pazifik-Allianz und Mercosur zu erzielen, zwischen Atlantik und Pazifik.“

Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto sagte: „Es ist Zeit für die zweite Phase der Entwicklung und Vertiefung.“ Die Mitgliedstaaten haben einen Großteil der Zölle abgeschafft, teilen sich diplomatische Vertretungen im Ausland und betreiben akademische Austauschprogramme. Das Bündnis erwirtschaftet knapp 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts Lateinamerikas.

Zudem kündigte Mexiko an, dass sich die Wertpapierbörse im Integrierten Lateinamerikanischen Markt (Mila) mit den Handelsplätzen in Chile, Kolumbien und Peru zusammen schließt. Im vierten Quartal werde die Integration abschlossen sein, sagte der Direktor der mexikanischen Börse, Luis Téllez. Über Mila soll ein gemeinsamer Kapitalmarkt geschaffen werden. Ende 2013 verfügten die vier Handelsplätze über eine gemeinsame Marktkapitalisierung in Höhe von 1,1 Billionen US-Dollar (811 Mrd Euro).

„Anleger auf der ganzen Welt sehen in Lateinamerika neue Investitionsmöglichkeiten und können so von der Stabilität und dem Wachstum der Region profitieren“, sagte Téllez im Vorfeld des Gipfels.

Von

dpa

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