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27.10.2013

20:57 Uhr

Friedensgespräche

Israel will 26 Palästinenser aus Gefängnis entlassen

Das israelische Kabinett hat im Rahmen der Friedensgespräche die Entlassung von 26 palästinensischen Gefangenen beschlossen. Sie sollen in 48 Stunden frei kommen. Rechtsgerichtete Israelis protestieren.

Das Kabinett von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will 26 Palästinenser aus dem Gefängnis entlassen. Reuters

Das Kabinett von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will 26 Palästinenser aus dem Gefängnis entlassen.

Jerusalem/Tel AvivIsrael will ungeachtet massiver Proteste rechtsgerichteter Minister erneut 26 militante Palästinenser aus dem Gefängnis entlassen. Das beschloss ein Kabinettsgremium unter Vorsitz von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Sonntag in Jerusalem. Die Palästinenser sollten erst nach Ablauf von 48 Stunden freikommen, gab Netanjahus Büro weiter bekannt. Insgesamt sollen im Verlauf der Ende Juli unter US-Vermittlung wiederaufgenommenen Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern 104 Häftlinge freikommen, die noch vor Unterzeichnung der ersten Friedensverträge vor 20 Jahren festgenommen worden waren.

Eine erste Gruppe von 26 Palästinensern war Mitte August auf freien Fuß gesetzt worden. Angesichts mehrerer Anschläge im Westjordanland fordern rechtsorientierte Israelis jedoch, keine weiteren Häftlinge freizulassen.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

28.10.2013, 09:15 Uhr

Um die Friedensgespräche ehrlich voranzubringen gäbe es eine Möglichkeit die Großes fordert.

Die Israelischen Siedler geben ihre Siedlungen unzerstört auf und die Palis im Gaza ebenfalls und beide Seiten ziehen um. Das hätte den Vorteil das man sich nun gegenseitig anerkennen kann und selbst Jerusalem als Welthaupstadt des Glaubens könnte von beiden Seiten friedlich genutzt werden.

Nicht gleich ablehnen einfach mal darüber nachdenken.

Account gelöscht!

28.10.2013, 10:36 Uhr

Und was genau bringt so ein Titel "Welthauptstadt des Glaubens"?

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