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19.04.2012

12:32 Uhr

Fünf Provinzen betroffen

Mehr als 20 Tote bei Anschlägen im Irak

Mehrere Anschläge haben den Irak erschüttert: In Bagdad und Kirkuk detonierten Autobomben. Attacken gab es zudem in Salaheddin und Anbar. Der Gesundheitsminister soll nur knapp einem Attentat entkommen sein.

Eine Serie von Explosionen im Irak

Video: Eine Serie von Explosionen im Irak

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Bagdad/Kirkuk.Bei einer Anschlagserie im Irak sind mindestens 24 Menschen getötet worden. Polizisten und Ärzte berichteten von mehr als zehn Sprengsätzen, die in Autos oder am Straßenrand detoniert seien. Der schwerste Angriff habe sich in der nördlichen Öl-Stadt Kirkuk ereignet, wo vier Menschen nach der Explosion von zwei Autobomben getötet worden seien. In der Hauptstadt Bagdad detonierten fünf Sprengsätze, alle in Vierteln, die überwiegend von Schiiten bewohnt werden. Im Haifa-Bezirk kamen zwei Zivilisten bei einem Anschlag ums Leben, der offenbar der Fahrzeugkolonne des Gesundheitsministers galt. Sein Sprecher sagte, vier Leibwächter seien verletzt worden.

Im Irak kommt es nach wie vor fast täglich zu Anschlägen. Zwar ist die Gewalt seit dem Höhepunkt der Kämpfe zwischen Sunniten und Schiiten in den Jahren 2006 bis 2007 deutlich zurückgegangen. Seit dem Abzug der US-Truppen im Dezember haben jedoch die Spannungen zwischen den Sunniten, Schiiten und Kurden zugenommen. Für die meisten Angriffe werden sunnitische Aufständische verantwortlich gemacht, die nach dem US-Abzug ihre Waffen nicht niedergelegt haben.

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