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10.01.2012

22:39 Uhr

Fünf vor Zwölf

Weltuntergangsuhr bewegt sich Richtung Katastrophe

Es ist fünf vor zwölf. Auf diese Uhrzeit haben internationale Wissenschaftler ihre symbolische Weltuntergangsuhr vorgestellt. Grund dafür sind die Verbreitung von Atomwaffen und der Klimawandel.

In Roland Emmerichs Katastrophenfilm „2012" lässt der Regisseur die Welt beinahe untergehen. obs

In Roland Emmerichs Katastrophenfilm „2012" lässt der Regisseur die Welt beinahe untergehen.

New YorkEine Gruppe internationaler Wissenschaftler hat ihre symbolische Weltuntergangsuhr um eine Minute in Richtung Apokalypse vorgestellt. Wegen der Bedrohungen durch die Verbreitung von Atomwaffen und den Klimawandel sei der Zeiger nun auf fünf Minuten vor zwölf gerückt, teilte am Dienstag die Zeitschrift „Bulletin of the Atomic Scientists“ (BAS) mit, die 1947 die Doomsday clock ins Leben gerufen hatte. Die Entscheidung beruht auf einer Bewertung der Weltlage, an der sich 18 Nobelpreisträger beteiligt haben.

Zuletzt war die Uhr Anfang 2010 auf sechs Minuten vor dem Weltuntergang zurückgedreht worden - unter anderem wegen der Hoffnungen, die US-Präsident Barack Obama damals geweckt hatte. „Vor zwei Jahren schien es noch, als könnten die politischen Führer der Welt auf die Bedrohungen des Planeten eine Antwort finden, aber dieser Trend hat sich nicht bestätigt und sogar umgekehrt“, erklärte die Vorsitzende der BAS-Organisation, Allison Macfarlan.

Wissenschaftler haben die „Doomsday Clock“ eine Minute Richtung Katastrophe weitergestellt. AFP

Wissenschaftler haben die „Doomsday Clock“ eine Minute Richtung Katastrophe weitergestellt.

Die Weltuntergangsuhr soll verdeutlichen, wie groß das derzeitige Risiko einer Katastrophe durch Atomwaffen oder den Klimawandel ist. Die Uhr wurde 1947 mit der Zeigerstellung sieben Minuten vor zwölf gestartet und seither entsprechend der Weltlage 19 Mal vor- oder zurückgestellt.

Von

afp

Kommentare (9)

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norbert

10.01.2012, 23:09 Uhr

Der Erde ist das vollkommen egal !
Also, was soll's ?

Michael

11.01.2012, 06:12 Uhr

Man soll nicht glauben, dass sich Nobelpreisträger für einen solchen Humbug hergeben

Michael

11.01.2012, 06:13 Uhr

Man soll nicht glauben, dass sich Nobelpreisträger für einen solchen Humbug hergeben

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