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26.08.2013

21:35 Uhr

Für 820 Millionen Menschen

Riesiges Ernährungsprogramm in Indien verabschiedet

Ein Neuntel der Weltbevölkerung erhält künftig wohl Getreide zu Cent-Preisen: In Indien wurde ein Gesetz verabschiedet, das 820 Millionen Menschen stark subventionierten Reis und Weizen zusichert.

Zwei Drittel der indischen Bevölkerung erhalten dank dem Ernährungsprogramm monatlich fünf Kilogramm Getreide zu Cent-Preisen. dpa

Zwei Drittel der indischen Bevölkerung erhalten dank dem Ernährungsprogramm monatlich fünf Kilogramm Getreide zu Cent-Preisen.

Neu DelhiDas Unterhaus des indischen Parlaments hat am Montag ein Ernährungsprogramm für 820 Millionen Menschen verabschiedet. Zwei Drittel der indischen Bevölkerung erhalten damit monatlich fünf Kilogramm Getreide zu Cent-Preisen. Zuvor müssen allerdings noch das Oberhaus und der Präsident das Programm billigen. Es sei „ein historischer Schritt, um Hunger zu beseitigen“, sagte die Chefin der regierenden Kongresspartei, Sonia Gandhi.

Nach Angaben der Weltbank leben ein Drittel der weltweit Armen in Indien, etwa die Hälfte der Kinder ist unterernährt und zu klein. Kritiker bemängeln allerdings, dass es für die Umsetzung nicht ausreichend Lebensmittelvorräte gebe und Indien derzeit nicht das Geld besitze, um das 16 Milliarden Euro teure Mammutprojekt zu schultern. Mehrere Abgeordnete sagten während der achtstündigen Diskussion im Parlament auch, das Programm sei wegen der grassierenden Korruption kaum umsetzbar und die Hilfe komme nicht bei denen an, die sie bräuchten.

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Die Regierung hatte das Ernährungsprogramm im Wahlkampf 2009 versprochen und nun im Juli eine entsprechende Verordnung verabschiedet. Diese benötigte aber noch die Zustimmung der Parlamente. Im Unterhaus war das Programm wochenlang blockiert worden, doch angesichts der im Frühjahr anstehenden Wahlen gab es am Ende kaum Gegenstimmen der Abgeordneten.

Etwa die Hälfte der Stadt- und drei Viertel der Landbevölkerung haben damit - wenn das Oberhaus wie erwartet in den nächsten Tagen positiv abstimmt - bald Anspruch auf Reis für umgerechnet vier Cent pro Kilogramm, Weizen für drei Cent und andere Getreidesorten für einen Cent. Schwangere und stillende Frauen sowie Schulkinder bekommen kostenlose Mahlzeiten.

Kommentare (1)

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aktionar

26.08.2013, 21:37 Uhr

ich glaube die fetten Jahre gehen dem Ende entgegen.

Die maßlose Geldpolitik der FED / CITY läßt die Blase platzen und es rauscht den Bach herunter. Es tut schon weh, wenn man dann liest, dass China mehr konsumieren soll, denn im Moment sind Absicherungen gegen eine Hyper-Crash wesentlich wichtiger.

Wir alle haben gewusst, dass die Politik des unendlichen Geldes auf die Dauer nicht gutgehen kann. Aber das Ende naht und jetzt sind alle gut beraten, die in echte Werte investiert sind. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum Asien seit längerem massiv in Edelmetalle geht. In echte Werte, niX

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