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19.12.2014

16:00 Uhr

Für eine Million Euro

EU will Softwarecodes prüfen

Frei verfügbare Computerprogramme sollen künftig von der EU auf Schwachstellen kontrolliert werden. Dafür gibt die Europäische Union eine Million Euro aus.

Die EU prüft künftig freie Software: Julia Reda, die Abgeordnete der Piratenpartei im Europaparlament, hatte das Projekt vorgeschlagen. dpa

Die EU prüft künftig freie Software: Julia Reda, die Abgeordnete der Piratenpartei im Europaparlament, hatte das Projekt vorgeschlagen.

BrüsselDie Europäische Union will im kommenden Jahr eine Million Euro ausgeben, um frei verfügbare Computerprogramme auf Schwachstellen zu prüfen. Dabei soll vor allem solche Software geprüft werden, die sowohl von EU-Einrichtungen als auch von Bürgern genutzt wird. Das Projekt bezieht sich auf sogenannte Open-Source-Programme, deren Programmcode öffentlich verfügbar ist. Der Code kann also im Prinzip von jedem genutzt werden. In der Praxis sind die Programme oft sehr komplex, und Sicherheitslücken können längere Zeit unentdeckt bleiben. Das geschah zuletzt bei der Lücke „Heartbleed“ in einem verbreiteten Verschlüsselungsprogramm.

Julia Reda, die Abgeordnete der Piratenpartei im Europaparlament, hatte das Projekt vorgeschlagen. Die Fördergelder sollen genutzt werden, um Software auf Sicherheitslücken zu überprüfen und ihre Qualität zu verbessern, erklärte Reda. „Die Gelder kommen somit den EU-Institutionen, aber darüber hinaus auch allen weiteren Nutzerinnen und Nutzern zu Gute.“ Das EU-Parlament verabschiedete den Haushalt für 2015 am Mittwoch.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Paul Mueller

19.12.2014, 16:33 Uhr

"...Dafür gibt die Europäische Union eine Million Euro aus. ..."

Ein Witz? Eine Million reicht kaum für die Infrastruktur um eine solche Kontrolle in dem Rahmen professionell abzuwickeln. Wahrscheinlich sourced man die Prüfung an eine amerikanische Firma aus. Da kann man es auch gleich lassen. Dilettanten allesamt, in Berlin und Brüssel.

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