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31.12.2014

16:35 Uhr

Furcht vor der Krise

Griechen versorgen sich mit Bargeld

Steht Griechenland vor dem Kollaps? Wird das Land aus dem Euro austreten? Diese Fragen beschäftigen vor den Neuwahlen nicht nur Politiker im In- und Ausland: Viele Bürger und Unternehmen treffen Vorsichtsmaßnahmen.

Griechen beim Geldabheben: Die Bankautomaten sind angesichts des Ansturms entsprechend bestückt. dpa

Griechen beim Geldabheben: Die Bankautomaten sind angesichts des Ansturms entsprechend bestückt.

AthenDie Furcht vieler Griechen vor einer neuerlichen Zuspitzung der Wirtschafts- und Schuldenkrise vor den Neuwahlen Ende Januar wächst. Aus Angst vor politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen hoben Medienberichten zufolge im Dezember zahlreiche Sparer und Unternehmen insgesamt 2,5 Milliarden Euro von ihren Bankkonten ab.

Einige Experten diskutieren wieder offen über einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone. Umfragen deuten auf einen spannenden Wahlkampf und ein knappes Wahlergebnis hin.

Die derzeitige „Mini-Kapitalflucht“ sei ungewöhnlich und lasse sich nur damit erklären, dass die Bürger sich große Sorgen angesichts der vorgezogenen Wahlen am 25. Januar machen, berichtete die konservative Athener Zeitung „Kathimerini“ am Mittwoch. Die Tendenz, Geld abzuheben, hatte demnach bereits im November im Umfang von rund 200 Millionen Euro begonnen.

Ein Ansturm auf die Banken sei dies nach Schätzungen von Fachleuten eindeutig nicht. Die Entwicklung zeige aber die Besorgnis der Bürger, hieß es in dem Zeitungsbericht.

Am Montag hatte der Direktor einer Bankfiliale in der Athener Vorstadt Peristeri der Deutschen Presse-Agentur gesagt, man gehe vor allem bei Geldautomaten sehr vorsichtig vor: Damit auf keinen Fall ein „Bank Run“ ausgelöst wird, sorgten die Institute dafür, dass alle Geräte ausreichend mit Geld bestückt sind.

Kommentare (1)

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Herr Manfred Zimmer

02.01.2015, 13:36 Uhr

Der Austritt Griechenlands aus dem Euro bringt Griechenland nicht viel. Zusehr drücken die auf Euro lautende Schulden.

Deutschland muss aus dem Euro austreten, damit die Wettbewerbsfähigkeit der südlichen EU-Länder wieder steigen kann.

Wir brauchen einen Euro, der den Warenaustausch regelt und wir brauchen einen Euro für die Finanztransaktionen. Ein System,mit dem Südafrika lange arbeitete.

Was haben die einfachen ehrlichen Bürger, die Arbeiten um überleben zu können, mit den globalen "Schiebereien" zu tun. Weshalb werden sie in Sippenhaft genommen und mit ihrem Geld die Mafia, die Börsen und die Superreichen gemästet.

Von Juncker hatte man in Luxemburg nie gehört, dass er Steuergesetze für einfache deutsche Bürger, aber für wohlhabende, Reiche Ausländer schuf. Mit der Wahl von Herrn Juncker zum EU-Kommissionspräsidenten haben sihc alle Abgeordnete geoutet und gezeigt auf welcher Seite sie stehen.

Aus dieser Sicht kann man unseren Volksvertretern nur noch Verachtung entgegen bringen und der Neujahrstadel von Frau Merkel an Pegida adelt diese, statt sie in demokratische Schranken zu zwingen.

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