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04.07.2014

19:32 Uhr

Fußball-WM und Fidel Castro

Putin reist nach Lateinamerika

Russlands Präsident Wladimir Putin besucht Kuba, Argentinien und Brasilien. Der Kremlchef will dort mit Kollegen anderer Schwellenstaaten beraten – und auch einen Gasvertrag mit deutscher Beteiligung abschließen.

Havanna, Buenos Aires, Rio de Janeiro – Wladimir Putin hat ein straffes Programm. AFP

Havanna, Buenos Aires, Rio de Janeiro – Wladimir Putin hat ein straffes Programm.

Moskau Der russische Präsident Wladimir Putin reist vom 11. bis 16. Juli zu politischen Gesprächen nach Kuba, Argentinien und Brasilien.

Im Mittelpunkt stehe das Treffen der aufstrebenden Wirtschaftsnationen Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika (Brics-Gruppe) am 15. und 16. Juli in Fortaleza (Brasilien), teilte der Kreml in Moskau am Freitag mit.

Zu Beginn seiner Reise treffe Putin am 11. Juli in Havanna seinen kubanischen Amtskollegen Raúl Castro sowie dessen Bruder und Vorgänger Fidel. Erst am Freitag stimmte das Parlament in Moskau dem Erlass von umgerechnet 26 Milliarden Euro Schulden zu, die Havanna noch aus Sowjetzeiten bei Moskau hatte. Einen Rest von 2,6 Milliarden Euro soll Kuba innerhalb von zehn Jahren abbezahlen.

Von Havanna aus soll Putin ins argentinische Buenos Aires weiterreisen. Der Moskauer Zeitung „Wedomosti“ zufolge verhandelt der russische Gazprom-Konzern derzeit über eine Beteiligung an zwei Projekten des Öl- und Gasunternehmens Wintershall in Argentinien.

Am 13. Juli wird Putin dann zum Finale der Fußball-WM in Brasilien in Rio de Janeiro erwartet. Russland ist 2018 nächster Gastgeber der WM.

Von

dpa

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