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30.06.2017

15:07 Uhr

G20 in Hamburg

Trump und Putin kommen erstmals zusammen

Sie haben schon mehrmals telefoniert, aber ein persönliches Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin hat fünf Monate auf sich warten lassen. Nun werden sie einander in Deutschland erstmals die Hand schütteln.

Die beiden Präsidenten werden auf deutschem Boden erstmals aufeinandertreffen. dpa

Donald Trump und Wladimir Putin

Die beiden Präsidenten werden auf deutschem Boden erstmals aufeinandertreffen.

MoskauDie Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, kommen beim G20-Gipfel in Hamburg zu ihrer lange erwarteten ersten persönlichen Begegnung zusammen. Nach dem Weißen Haus bestätigte am Freitag auch der Kreml, dass ein Treffen vorbereitet werde. Über Format, Zeit und Ort werde noch verhandelt, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow in Moskau. Am Vorabend hatte US-Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster die Begegnung angekündigt. Der Gipfel führender Industrie- und Schwellenländer findet am kommenden Freitag und Samstag (7./8. Juli) statt. Trump besucht vorher Polen.

Die russische Führung erwarte sich von dem Treffen Klarheit über die Beziehungen zu den USA, sagte Außenminister Sergej Lawrow. „Ich persönlich hoffe inständig, dass sich der Pragmatismus durchsetzt.“ Von den Beziehungen zwischen Russland und den USA hänge in der Weltpolitik viel ab. „Das Wichtigste ist, dass wir eine normale Etappe in unseren Beziehungen erreichen“, sagte der Chefdiplomat.

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Schon vor Beginn des G20-Treffens bleibt nicht nur für die Hamburger der Eindruck, dass so ein Gipfel allein zwei Dinge produziert: Kosten und Krawalle. G20-Treffen sind zur Farce ihrer selbst erstarrt. Ein Kommentar.

Die Beziehungen zwischen Washington und Moskau sind so gespannt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Vor allem in Syrien hat sich der Konflikt in den vergangenen Monaten verschärft. Weil Trump für ein besseres Verhältnis zu Russland eintritt, war nach seinem Amtsantritt im Januar eine rasche Begegnung mit Putin erwartet worden. Nun sind dem US-Präsidenten aber die Hände weitgehend gebunden wegen der Ermittlungen zu einer russischen Einmischung in die Wahl und ungeklärter Kontakte seines Teams nach Moskau. Telefoniert haben die Präsidenten schon mehrmals. Das Treffen in Hamburg zeichnete sich seit längerem ab. Trotzdem hatten sich beide Seiten bedeckt gehalten über die konkrete Planung.

Von

dpa

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