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22.10.2014

11:36 Uhr

Gasstreit

Russland und Ukraine finden keinen Kompromiss

Der Winter rückt immer näher und im Gasstreit konnten die Ukraine und Russland noch immer keine Einigung erzielen. Die Fortschritte sind kaum zu verzeichnen. Von einem Deal ist man noch weit entfernt.

Die Zeiger schlagen kaum noch aus. Den ukrainischen Haushalten könnte ein kalter Winter bevorstehen, sollte eine Einigung im Gasstreit mit Russland ausbleiben. AFP

Die Zeiger schlagen kaum noch aus. Den ukrainischen Haushalten könnte ein kalter Winter bevorstehen, sollte eine Einigung im Gasstreit mit Russland ausbleiben.

BrüsselDie erneuten Gespräche zur Schlichtung des Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine haben keinen Durchbruch gebracht. Die beiden zerstrittenen Länder konnten sich auch am Dienstag nicht auf einen Betrag einigen, den die Ukraine für russisches Erdgas zahlen soll. EU-Energiekommissar Günther Oettinger sprach dennoch von „einigen wichtigen Fortschritten“. Die von der EU begleiteten Verhandlungen sollen Mitte kommender Woche fortgesetzt werden. Vor Beginn der Heizperiode drängt für die Ukraine die Zeit.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte sich am Wochenende mit seinem ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko auf eine allgemeine Ausrichtung des Deals geeinigt. Dennoch gab es teils große Differenzen über die Fragen, wie, wann und wie viel die Ukraine künftig zahlen muss. Neben künftigen Lieferungen geht es Russland aber auch darum, dass die Ukraine Altschulden von gut drei Milliarden Dollar begleicht.

„Eine Hürde ist, dass die Ukraine seit sieben Monaten keine Gasrechnungen bezahlt hat“, sagte EU-Energiekommissar Oettinger nach dem Ende der Gespräche. „Wenn Sie zum Schlachter gehen und Ihre Rechnungen ein halbes Jahr lang nicht bezahlen, ist das offensichtlich ein Problem.“ Er hoffe, dass die Ukraine für die kalten Wintermonate einen Pakt schließen könne. Langfristigere Verträge hätten Zeit, sagte Oettinger.

Kiew würde seine Schulden nach Angaben von Oettinger mit Zahlungen von 1,45 Milliarden Dollar bis Ende Oktober sowie weiteren 1,65 Milliarden Dollar bis zum Jahreswechsel begleichen. Auch der russische Energiekonzern Gazprom sprach von insgesamt 3,1 Milliarden Dollar bis zum Jahresende, auf die sich Putin und Poroschenko geeinigt hätten. Wenn es zu neuen Gaslieferungen kommt, würde die Ukraine 385 Dollar pro 1000 Kubikmeter zahlen, sagte Oettinger.

Bei der EU hatte die Ukraine am Dienstag einen Milliardenkredit über knapp zwei Milliarden Euro beantragt. Diese Anfrage werde die Kommission zusammen mit dem Internationalen Währungsfonds und den ukrainischen Behörden prüfen, sagte der Sprecher der EU-Kommission, Simon O'Connor, in Brüssel. Die EU halte an ihren früher gemachten Versprechen fest, die Ukraine zu unterstützen, sagte O'Connor. Die EU bewilligte der wirtschaftlich angeschlagenen Ukraine in diesem Jahr bereits ein elf Milliarden Euro schweres Hilfspaket.

Von

ap

Kommentare (5)

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Herr Teito Klein

22.10.2014, 12:01 Uhr

Gazprom-Chef Miller warnt vor Engpässen für Ukraine im Winter
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Nach den Gasverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland in Brüssel hat Gazprom-Chef Alexej Miller vor Lieferengpässen im Winter gewarnt. Sollte es sehr kalt werden, sehe er ernste Risiken für die Ukraine, sollte diese zu wenig Gas bestellen, sagte Miller in der Nacht zum Mittwoch. Gazprom liefere nur, was Kiew gegen Vorauskasse ordere.
Aber keine Bange, die EU (Deutschland) zahlt die Gasrechnung!

Herr Vittorio Queri

22.10.2014, 12:02 Uhr

>> Russland und Ukraine finden keinen Kompromiss <<

Falsche Überschrift.

"Russland und EU finden keinen Kompromiss" wäre angebrachter !

Die Ukrainer haben KEIN GELD, und wollen vor allem Kredite der EU für Waffeneinkäufe ausgeben.

Die Russen verkaufen den Ukrainer Gas nur noch gegen VORKASSE und BEGLEICHUNG der Schulden in Höhe von über 5 Mrd. $ !

Bei den eventuellen Zahlungsmodalitäten der Ukrainer verlangen die Russen erstklassige Garantien der EU !

Das wiederum bedeutet, das im Falle eine NICHTZAHLUNG der europäische Steuerzahler einspringen muß !

Und hier ist der Hund begraben....die EU glaubt immer noch ( ???????? ) um die Bezahlung der Ukrainischer Gasrechnungen ( auch in Zukunft ) herum zu kommen....????!!!

Die EU wird ZAHLEN......bzw. die Merkel wird für die EU zahlen......d.h. der Deutsche Steuerzahler wird die vorhandenen und künftigen Gasrechnungen der korrupten Ukrainern bezahlen !

So wirtschaftet die SED.......CDU.....unter FDJ-Aktivistin aus der Uckermark und dem schwäbischen "Sparschweinchen im Wägelchen" aus der badischen Provinz mit Geld-Koffer-Know-How !

Betrüger und Verbrecher aller Länder vereinigt Euch ! Es lebe die Demokratie !

Keiner hat gesagt, dass Deutschland die ukrainischen Gasrechnungen bezahlen muß.....????!!!!


Herr Hermann Paul

22.10.2014, 12:32 Uhr

Russland hat ein Strategisches Interesse die Ukraine wieder in die Russische Förderation einzugliedern , es geht um Rohstoffe , um die Schwerindustrie , um die Raumfahrt ... und....und....und
Die Ukraine möchte lieber zum Westeuropäischen Wirtschaftsbund , alles zusammen hat das potential einen dritten Weltkrieg auszulösen , sollten tatsächlich Radarstationen und Raketenstützpunkte der NATO in der Ukraine errichtet werden stehen wir an der Schwelle zum "Heißen Krieg"
Im Interesse des friedlichen Miteinanders MÜSSEN wir möglichst noch vor dem nahen Winter einen Kompromiss finden , dabei sollte auch die Variante bedacht werden , die Ukraine aus Westlicher Sicht aufzugeben und durch freien Wahlen der Ukraine die Möglichkeit geben , teil der Russischen Förderation zu werden .

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